Nach 2019: Feinkost-Händler zum zweiten Mal insolvent
Die "MG Feinkost Handels GmbH" ist in die Insolvenz geschlittert, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) und der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) nun berichten.
Bereits im Jahr 2019 wurde über das Unternehmen laut Informationen des KSV1870 und des AKV ein Insolvenzverfahren eröffnet, das jedoch mit einem Sanierungsplan erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Nun, sieben Jahre später, wird die „MG Feinkost Handels GmbH“ neuerlich von den Gläubigern in den Konkurs geschickt. Laut KSV1870 sind sechs Dienstnehmer und zehn Gläubiger betroffen, die Verbindlichkeiten liegen bei derzeit rund 250.000 Euro.
Handel mit Feinkostartikeln, Lebensmitteln und Getränken
Wie der AKV erklärt, betreibt die Insolvenzschuldnerin am Standort Bregenz einen Einzelhandel mit Feinkostartikeln, Lebensmitteln und Getränken sowie den Handel mit Waren aller Art. Darüber hinaus werden auch gastronomische Leistungen erbracht. Unklar ist, weshalb das Unternehmen in die Pleite geschlittert ist, die Ursache muss erst im Zuge des Verfahrens überprüft werden. Die Schuldnerin verfügt auf Aktivaseite den Unterlagen zufolge über Kundenforderungen, Warenbestände bzw. Geschäftsausstattung und sonstiges betriebliches Anlagevermögen. Der genaue Wert der Aktiva ist aktuell unklar.
Bisher kein Antrag auf Entschuldung von Feinkost-Händler
Anträge auf eine Entschuldung sind bisher laut KSV1870 und AKV nicht eingebracht worden. Ob solche geplant sind, kann im Moment auch noch nicht gesagt werden und wird ebenfalls im Zuge des Verfahrens zu klären sein. Sofern es einen solchen Antrag nicht geben wird, wird ein etwaiges Vermögen bestmöglich verwertet. „Die weitere Vorgangsweise bleibt abzuwarten“, so der AKV abschließend.