Mitarbeiter Mitte Juli gekündigt: Baufirma schlittert in die Pleite
Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) und der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) bekanntgeben, wurde über das Vermögen der ks-trockenbau-innenausbau GmbH ein Konkursverfahren eröffnet.
Die Verfahrenseröffnung ist mit Beschluss vom 2. September 2026 erfolgt, zuvor war mangels kostendeckenden Vermögens eine Abweisung erfolgt, berichten KSV1870 und AKV. Die Insolvenzschuldnerin wurde im November 2024 gegründet und hat ihren Sitz in Dornbirn (Vorarlberg). Man beschäftigte sich mit Trockenbau- und Innenausbauarbeiten. Nachdem die beiden Dienstnehmer bereits mit 14. Juli 2026 gekündigt wurden, beschäftigt das Unternehmen derzeit keine Mitarbeiter. Von der Insolvenz betroffen sind 18 Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund 130.000 Euro. Die Vermögenslage wird zu prüfen sein.
Die Gründe für die Insolvenz
Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz sieht die Schuldnerin selbst im Fachkräftemangel, wodurch eine ordnungsgemäße und termingerechte Ausführung der übernommenen Aufträge nicht mehr möglich gewesen sei. Darüber hinaus seien zuletzt keine neuen Aufträge mehr vorgelegen, weshalb eine Fortführung der Firma wirtschaftlich nicht mehr vertretbar gewesen sei, heißt es laut AKV. Derzeit wurde kein Antrag auf Sanierung eingebracht. Ob ein solcher geplant ist, kann im Moment laut KSV1870 nicht gesagt werden und muss im Zuge des Verfahrens geklärt werden.