Großeinsatz in Dornbirn: 20 Menschen über Leitern aus brennendem Wohnblock gerettet
Ein Wohnungsbrand Dornbirner Stadtteil Rohrbach (Vorarlberg) hat am Freitagmorgen für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Insgesamt sieben Personen erlitten leichte Verletzungen.
Beim Eintreffen der ersten Polizeikräfte am heutigen Freitagmorgen, dem 4. September 2026, stand die betroffene Wohnung schon dicht unter Rauch. Die Bewohnerin hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig über die Terrassentür ins Freie retten können. Um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern, öffneten die Beamten ein Fenster von außen und unternahmen erste Löschversuche mit einem Handfeuerlöscher.
Evakuierung von 20 Personen über Leitern
Da sich der Rauch rasch im gesamten Stiegenhaus ausbreitete, war der reguläre Fluchtweg für die übrigen Parteien des Wohnblocks abgeschnitten. Die rasch eingetroffene Feuerwehr Dornbirn leitete umgehend eine Großevakuierung über die Außenfassade ein: Insgesamt 20 Bewohner wurden mithilfe von Drehleitern und Steckleitern sicher von ihren Balkonen geborgen.
Sieben Verletzte im Krankenhaus
Sieben Personen zogen sich bei dem Vorfall leichte Verletzungen – vorwiegend durch Rauchgasentwicklung – zu. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort in das Krankenhaus Dornbirn sowie das Landeskrankenhaus Bregenz gebracht. Die Feuerwehr Dornbirn konnte den Brand schließlich vollständig unter Kontrolle bringen und löschen. Die genaue Ursache für den Brandausbruch ist bislang unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Mitten im Getümmel: Kollision zwischen Feuerwehrauto und Polizeiwagen
Während des Einsatzes kam es zudem zu einer Kollision zwischen einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr und einem Streifenwagen der Polizei, bei der jedoch niemand verletzt wurde. Insgesamt waren bei dem Brand 29 Feuerwehrleute der Feuerwehr Dornbirn mit sieben Fahrzeugen, 19 Rettungskräfte des Österreichischen Roten Kreuzes mit fünf Fahrzeugen sowie zwölf Polizeibeamten mit vier Fahrzeugen im Einsatz.