„Schlechtes Gewissen“: Mutmaßlicher Einbrecher stellt sich selbst bei der Polizei
Ein Einbruch in ein Dornbirner Einfamilienhaus konnte am späten Montagabend überraschend rasch geklärt werden - ausgerechnet durch das späte Schuldbewusstsein des Tatverdächtigen.
Nach Angaben der Polizei drang ein tschechischer Staatsbürger in der Nacht vom 5. auf den 6. September 2026 in das Wohngebäude in Dornbirn (Vorarlberg) ein. Um sich Zutritt zu verschaffen, schlug der Mann ein Fenster mit der Hand ein. Dabei entwendete er einen höheren Bargeldbetrag, zog sich beim gewaltsamen Öffnen des Fensters jedoch auch eine Schnittverletzung am Arm zu.
Räuber hatte schlechtes Gewissen
Die Wende im Fall folgte knapp zwei Tage später: Am 7. September gegen 22.30 Uhr erschien der Tatverdächtige selbstständig auf der Polizeidienststelle in Bregenz. Aufgetaucht in der Nacht, legte er vor den Beamten ein umfassendes Geständnis ab und gab als Motiv für sein Auftauchen sein schlechtes Gewissen an. Der Mann wurde nach Abschluss der Vernehmung und der Erstmaßnahmen auf freiem Fuß angezeigt.