2 Gläubiger fordern 1,65 Millionen Euro: Immo-Firma schlittert in Insolvenz
Über das Vermögen der LeoLu GmbH ist ein Konkursverfahren eröffnet worden. Das berichten nun der Kreditschutzverband von 1870 (KSV187) und der Alpenländischer Kreditorenverband (AKV).
Das im Jahr 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg) hat sich mit dem Erwerb und der Verwaltung von Immobilien beschäftigt, die Höhe der Verbindlichkeiten liegt bei rund 1,65 Millionen Euro, berichten KSV1870 und AKV. Der Antrag selbst wurde im Rahmen eines Gläubigerantrags gestellt, die Forderungen seien „größtenteils grundbücherlich gesichert“, heißt es. Sowohl über die Gesellschafterin, die Leopold Immobilien GmbH als auch den Geschäftsführer selbst wurde bereits ein Insolvenzverfahren eröffnet, weiß der KSV1870. Während keine Dienstnehmer betroffen sind, sind derzeit zwei Gläubiger betroffen.
Gründe für die Insolvenz
Als Gründe für das Abgleiten in die Insolvenz führt die Schuldnerin die schwierigen Entwicklungen am Immobilienmarkt, das Ausbleiben wesentlicher Miteinnahmen aus dem verwalteten Objekt sowie die daraus resultierenden Liquiditätsprobleme an. Darüber hinaus hat die Bank die finanzierende Forderung fällig gestellt. Eine nachhaltige Finanzierungslösung hat sich laut AKV nicht mehr rechtzeitig umsetzen lassen. Und die vorhandenen Einnahmen haben eben nicht mehr gereicht, um die laufenden Verpflichtungen zu erfüllen, weshalb sämtliche Zahlungen eingestellt werden mussten.
Dieses Vermögen hat die Firma
Als Vermögen wird etwa eine Liegenschaft in Deutschland angegeben. Daneben bestehen eben auch noch offene Forderungen aus Mietverhältnissen. Im Eigenantrag hat die Schuldnerin darauf hingewiesen, dass es für die Liegenschaft in Deutschland Kaufinteressenten gegeben hätte und bei erfolgreicher Verwertung eine Entschuldung möglich gewesen wäre. Ob mit einer Fortführung oder einer Verwertung zu rechnen ist, wird nun vom Masseverwalter zu prüfen sein.