Klimastreik in Wien: Tausende fordern Handeln der Regierung
In Wien demonstrieren am Freitag Tausende beim Klimastreik von „Fridays for Future“. Unter dem Motto „Stabil fürs Klima“ fordern sie ein echtes Klimaschutzgesetz und ein Ende fossiler Politik.
Der Klimastreik von „Fridays for Future“ (FFF) ist am Freitagnachmittag unter dem Motto „Stabil fürs Klima“ in Wien an den Start gegangen. Von Wien-Mitte/Landstraße soll die Demonstration über den Ring zum Maria-Theresien-Platz führen, wo für 17 Uhr die Endkundgebung angesetzt wurde. Auch in Linz (Oberösterreich) wurde zu einer Demonstration aufgerufen, wo es vom Hauptplatz über die Nibelungenbrücke zurück zum Landhaus gehen soll.
Klimaprotest in Wien: Tausende demonstrieren für Klimaschutzgesetz
Protestiert werde gegen die „fossile Politik der Regierung“, für ein Klimaschutzgesetz und gegen den von Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) verkündeten doch kommenden Ausbau der S1 durch die Lobau, hieß es im Vorfeld in einer Ankündigung. Die Organisatoren erwarteten sich einen „Großprotest“ mit Tausenden Teilnehmenden. „Jetzt ist die Regierung am Zug, vor allem uns als Jugend zu schützen“, wurde FFF-Sprecherin Laila Kriechbaum am Freitag in einer Aussendung zitiert. „Klimaschutz scheint für die Koalition keine Priorität zu sein“, resümierte indes Hannah Keller, Klima- und Energiesprecherin von Global 2000. „Wir brauchen ein Gesetz, das Klimaneutralität bis 2040 gesetzlich festschreibt und einen klaren Ausstieg aus Öl und Gas festlegt“, lautete die Forderung von Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace Österreich. Zahlen zu den Teilnehmenden sollen vor dem Beginn der Endkundgebung in der Wiener City folgen. Der ÖAMTC warnte wegen der Demo vor Staus und Verzögerungen in der Wiener Innenstadt und riet, großräumig über den Gürtel auszuweichen oder U-Bahnen zu benützen. (APA/RED; 10.10.25)