Rekordstau auf der Tangente: Vier Stunden Stillstand wegen Bauarbeiten
Nur ein Fahrstreifen frei – die A23 stand am Sonntag komplett still. Teilweise warteten Autofahrer bis zu vier Stunden im Stau.
Was werktags viele Wiener schon beim Gedanken stresst, ist am Sonntag Realität geworden: Auf der A23 Südosttangente herrschte über Stunden Stillstand. Grund dafür waren Bauarbeiten zwischen dem Knoten Prater und St. Marx, wo seit Sonntagmittag nur ein Fahrstreifen befahrbar war. Der Rückstau reichte kilometerweit zurück – teils sogar bis auf die Ostautobahn (A4). Trotz des normalerweise verkehrsarmen Sonntags kam der Verkehr vollständig zum Erliegen.
Bis zu vier Stunden Wartezeit
„Ich habe hier noch nie so etwas erlebt“, schildert ein Autofahrer aus dem Burgenland, der nach drei Stunden im Stau schließlich aufgab. Von Eisenstadt bis zur Abfahrt St. Marx habe er drei Stunden gebraucht – dann ging gar nichts mehr. „Viele sind ausgestiegen, um nachzusehen, ob etwas passiert ist. Aber es war einfach nur alles dicht“, erzählt er. Ein Unfall lag nicht vor – die lange Wartezeit war ausschließlich auf die massive Überlastung zurückzuführen.
Frust und Ratlosigkeit bei Autofahrern
Für einige brachte der Stau zumindest einen kleinen Vorteil: Wer die Möglichkeit hatte, konnte über St. Marx abfahren und alternative Routen wählen. Viele andere hingegen mussten ausharren – unter ihnen Familien mit Kindern, die ihren freien Sonntag auf der Tangente verbrachten. „Unterm Strich kann man sagen: absoluter Wahnsinnssonntag!“, fasst der Betroffene die Situation zusammen.
Arbeiten dauern bis Montagfrüh
Laut Asfinag sollen die Bauarbeiten bis Montagfrüh um 5 Uhr abgeschlossen sein. Dann stehen wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung. Für Pendler, die am Montag in die Woche starten, dürfte sich die Lage somit wieder entspannen.