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Linksextremer Angriff auf Weinbar Vino? FPÖ fordert jetzt Antifa-Verbot
Die Außenfassade der Weinbar ist mit Hetzparolen beschmiert worden.

Linksextremer Angriff auf Weinbar Vino? FPÖ fordert jetzt Antifa-Verbot

Nach einem Anschlag auf ein Wiener Lokal fordert FPÖ-Chef Nepp die sofortige Einstufung der Antifa als Terrororganisation. Gewalt gegen Gastronomen sei in Wien außer Kontrolle.

von Andrea Lautmann
3 Minuten Lesezeit(582 Wörter)
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Schock in Wien: Ein Gastronomiebetrieb wurde vermutlich Ziel eines linksextremen Angriffs, nachdem die Antifa zuvor in sozialen Medien zu Gewalt aufgerufen hatte. Die Glasfassade ist mit Hetzparolen beschmiert worden. FPÖ-Chef Dominik Nepp ortet gegenüber 5 Minuten einen „linksextremen Terror mitten in der Stadt. Die Weinbar Vino ist zwar Treffpunkt aller Parteien. Die FPÖ plant am 6. November jedoch ein Fest im Vino. Dies will die Antifa sabotieren!“ Verriet Nepp gegenüber 5 Minuten. Dieser Akt des Vandalismus sei ein klarer Angriff auf Rechtsstaat und offene Gesellschaft.

Bild auf 5min.at zeigt Dominik Nepp und Armin Wolf
©Montage: Dominik Nepp Facebook/ Matthias Balk / dpa / picturedesk.com
FPÖ-Chef Dominik Nepp ortet gegenüber 5 Minuten einen „linksextremen Terror mitten in der Stadt.

Antifaschistischen Kundgebung

Begründet wurde der geplante Protest mit einem angeblichen Treffen der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ und ihres Projekts „Aktion 451“. In dem Posting auf Instagram heißt es: „Kommt am 06.11. zur antifaschistischen Kundgebung in die Lichtenfelsgasse! Lasst uns gemeinsam das Treffen der ‘Identitären‘ zum Desaster machen!“ “.

Aufruf zum „Nerven“ des Betreibers

Die Antifa äußerte sich via Instagram auch wie folgt: „Nazilokale aus der Deckung holen: Weinbar, Vino, Centimeter & Co.“ Namentlich erwähnt wurde in Zuge dessen dabei Gastronom Heinz Pollischansky, der laut den Aktivisten Lokale betreibe, die „beliebte Treffpunkte von Neonazis und der FPÖ“ seien. Neben dem Vino werden auch das Centimeter, die Prater Alm und die ehemalige Stiegl Ambulanz im Alten AKH genannt. Für den 6. November rief die Antifa zu einer antifaschistischen Kundgebung gegen ein Treffen der rechtsextremen „Identitären“ in der Weinbar Vino auf. In dem Beitrag wird außerdem dazu aufgerufen, Pollischansky mit negativen Online-Bewertungen, E-Mail-Aktionen oder falsche Reservierungen „zu nerven“. Das Posting  verbreitete sich schnell im Netz, erreichte Tausende Likes und Dutzende Kommentare.

Poltischer Hintergrund nicht ausgeschlossen

Ob der nächtliche Angriff tatsächlich einen politischen Hintergrund hat, ist bis dato unklar. Der Zeitpunkt des Anschlags gibt jedoch zu denken: Nur wenige Stunden vor dem Vandalismus wurde der Instagram-Aufruf gestartet. Wer tatsächlich dahinter steht ist noch nicht geklärt.

Lokalaugenschein

5 Minuten hat sich vor Ort vor der Weinbar und auch im Inneren umgeschaut und mit dem Personal gesprochen: Anouk Stephanie (24) ist Servicekraft in der Weinbar Vino und hat 5 Minuten veraten: „Wir haben in der früh die Weinbar völlig beschmiert vorgefunden. Was wir entziffern könne ist die Zahl 161. Diese steht angeblich für die Antifa. Die waren es vermutlich.“ In der früh hatte sie versucht, die Weinbar zu reinigen: „Vergebens. Daher mussten wir einen Reinigungsdienst beauftragen, der nun alle Hände voll zu tuen hat. Morgen findet angeblich eine Antifa-Demo statt.“

Linksextremer Angriff auf Weinbar Vino? FPÖ fordert jetzt Antifa-Verbot
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Anouk Stephanie (24) ist Service-Kraft in der Weinbar Vino und hat mit 5 Minuten gesprochen.

Vergleich mit Brandanschlag in Deutschland

Nepp verweist auf den Brandanschlag auf AfD-Politiker Bernd Baumann in Hamburg. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in Wien Menschen Opfer dieser Gewalt werden“, warnt der FPÖ-Landeschef im Telefongespräch mit 5 Minuten.

Forderung: Antifa als Terrororganisation verbieten

Die FPÖ fordert ein sofortiges Verbot der Antifa. „Diese Gruppe steht für Hass, Hetze und Gewalt. Dass SPÖ, Grüne und NEOS unseren Antrag auf ein Verbot abgelehnt haben, ist unver-ständlich und verantwortungslos“, kritisiert Nepp.

Appell an Bürgermeister Ludwig

Nepp richtet einen dringenden Appell an Wiens Bürgermeister: „Michael Ludwig muss den linksextremen Sumpf austrocknen. Gewalt darf nie Mittel der politischen Auseinandersetzung sein – egal von welcher Seite.“ 5 Minuten hat das Büro von Michael Ludwig telefonisch noch nicht erreicht.

Wien zwischen Freiheit und Gewalt

Die Debatte um linksextreme Gewalt ist in Wien wieder hochgekocht. Während die FPÖ entschlossenes Handeln fordert, verweist die Stadtregierung auf bestehende gesetzliche Maßnahmen. Die Bürger bleiben besorgt – insbesondere Gastronomen, die sich in Wien zunehmend unsicher fühlen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.11.2025 um 15:45 Uhr aktualisiert
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