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Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen verwirrten Mann am Handy, im Hintergrund Hände und einen Laptop.
Ein 39-jährige Österreicher soll auf einer Verkaufsplattform teure Elektronikartikel angeboten, kassiert – aber nie geliefert haben.

Online-Abzocker täuschte Käufer mit Fake-Angeboten – jetzt im Knast

Er bot Elektronik an, kassierte Geld – und verschwand: Ein 39-jähriger Wiener ist nach mehreren Online-Betrügereien gefasst worden. Gegen ihn lagen gleich drei Haftbefehle vor.

von Andrea Lautmann
1 Minute Lesezeit(214 Wörter)
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Ein Kriminalbeamter der Polizeiinspektion Preindlgasse hat mit Unterstützung der Polizeiinspektion Wurmsergasse einen hartnäckigen Online-Betrüger überführt. Der 39-jährige Österreicher soll auf einer Verkaufsplattform teure Elektronikartikel angeboten, kassiert – aber nie geliefert haben. Die Taten liegen bereits einige Monate zurück, nun klickten am Montagabend (10.11., 21.20 Uhr) im 15. Wiener Gemeindebezirk die Handschellen.

Fake-Angebote und falsche Konten

Der Verdächtige soll im August 2025 mindestens sechs Personen betrogen haben. Die Gesamt-schadenssumme liegt im mittleren dreistelligen Bereich – für die Opfer ein teurer Online-Irrtum. Besonders dreist: Der Mann nutzte eine deutsche IBAN, um die Überweisungen glaub-würdig wirken zu lassen. Nach Geldeingang brach er den Kontakt ab – Ware gab es keine.

Drei Haftbefehle bereits offen

Im Zuge der Ermittlungen zeigte sich, dass der 39-Jährige kein unbeschriebenes Blatt ist: Gegen ihn bestanden bereits drei Festnahmeanordnungen wegen Betrugs – eine aus Deutsch-land und zwei aus Österreich. Die Polizei nahm ihn fest und brachte ihn direkt in eine Justiz-anstalt.

Polizei warnt vor Online-Abzocke

Die Landespolizeidirektion Wien mahnt zur Vorsicht bei Online-Käufen: „Verdächtig günstige Angebote oder Vorauskasse ohne Käuferschutz sind ein Warnsignal“, heißt es vonseiten der Ermittler. Immer wieder werden Konsumenten Opfer von Fake-Verkäufern – oft mit IBANs aus dem Ausland oder kopierten Identitäten.

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