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/ ©Canva / Montage
Das Bild von 5 Minuten zeigt die Votivkirche mit Palästina Flagge.
Während der Demonstration „Linkswende jetzt“ kletterten offenbar Unbekannte auf den Glockenturm der Votivkirche und hissten dort mehrere Palästina-Flaggen.

Wirbel nach Demo: Palästina-Fahnen an Wiener Votivkirche gehisst

In Zuge einer Pro-Palästina-Demo in Wien wurden zwei Palästina-Flaggen an der Votivkirche gehisst. Die Aktion sorgt für Empörung und heftige Debatten unter Wienern.

von Andrea Lautmann
2 Minuten Lesezeit(256 Wörter)
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Am Samstag versammelten sich laut Polizei rund 500 Personen beim Platz der Menschenrechte und zogen durch die Wiener Innenstadt – ausgerufen von der Initiative „Linkswende jetzt“ zum „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“. Während der Demonstration kletterten offenbar Unbekannte auf den Glockenturm der Votivkirche und hissten dort mehrere Palästina-Flaggen.

Wiener empört, Polizei sieht sich nicht zuständig

Die Aktion löste Empörung aus – viele Passanten fragten sich, was die Flaggen auf der Votivkirche zu bedeuten haben. Tatsächlich gingen zahlreiche Anzeigen bei der Wiener Polizei ein. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass seit Samstagmittag zwei Palästina-Flaggen an der Kirche hängen: „Eine Entfernung der Flaggen kann spätestens am Montag mit einem Kran erfolgen. Zuständig ist nicht die Polizei, sondern die Kirche selbst.“ Am Sonntagnachmittag war die Votivkirche telefonisch nicht erreichbar.

Heftige politische Reaktionen und Diskussion über Grenzen

FPÖ-Wien Landesparteiobmann und Stadtrat der FPÖ im Wiener Rathaus Dominik Nepp (FPÖ) ortet einen handfesten Skandal: „Die Votivkirche wird für politische Botschaften missbraucht. Das ist eine bodenlose Frechheit, dass an einer christlichen Kirche eine muslimische Flagge hängt. Wie kann das sein, dass sie 48 Stunden bzw, zwei Tage dort hängen bleibt? Weder die Stadt, noch die Votivkirche selbst sind im Stande, diesen Schandfleck zu entfernen. In Palästina würde eine christliche Flagge an einer Moschee keine Minute hängen bleiben.“ 5 Minuten hat auch die israelische Kultusgemeinde um eine Rückmeldung gebeten. Diese ist noch ausständig.

Bild auf 5min.at zeigt Nepp
©Collage / FPÖ Wien
FPÖ-Wien Landesparteiobmann und Stadtrat der FPÖ im Wiener Rathaus Dominik Nepp (FPÖ) ortet einen handfesten Skandal.


Wie bewertest die Aktion, bei der Palästina-Flaggen an der Votivkirche gehisst wurden?

Ich finde die Aktion gerechtfertigt — friedlicher Protest und legitimes Zeichen.
Ich verstehe den Protest, aber solche Symbole an einer Kirche sind falsch.
Ich halte die Aktion für unangemessen und respektlos gegenüber der Kirche.
Ich bin neutral — sehe beide Seiten, kann mich aber zu keiner klaren Meinung durchringen.
Ich lehne den Protest grundsätzlich ab — Kirche ist kein Ort für politische Botschaften.
Ich bin dafür, dass politische Demonstrationen ausschließlich an öffentlichen Plätzen stattfinden, nicht an religiösen Gebäuden.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.11.2025 um 16:31 Uhr aktualisiert
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