Zu bissig auf der Bühne: Anna Werner-Friedmann muss zahlen
Zu einem eher außergewöhnlichen Prozess kam es am Dienstag am Bezirksgericht Neunkirchen. Schauspielerin Anna Werner-Friedmann musste sich dort wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung verantworten.
Im August 2023 soll nämlich eine Aufführung von Paulus Mankers „Alma“ im Südbahnhotel am Semmering eskaliert sein. Den Vorwürfen nach soll die Schauspielerin einen Darsteller zu fest in den Po gebissen und ihn mit einer Fackel verletzt haben. Ein Jahr später erstattete er Anzeige. Deshalb musste sie sich am Dienstag wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung vor Gericht verantworten.
Geldstrafe wegen Körperverletzung
Wie mehrere Medien berichten, wurde das Verfahren wegen Körperverletzung mit einer Geldstrafe von 2.100 Euro beendet – eine Verurteilung gab es damit nicht. In Bezug auf die sexuelle Belästigung wurde die 33-Jährige freigesprochen. Friedmann erklärte, dass der zuvor vielfach geübte Biss bei der besagten Aufführung etwas fester als sonst ausgefallen sei. Generell sei die Szene an diesem Abend intensiver gewesen als üblich. Und was ist mit den Brandverletzungen mit der Fackel? Laut Verteidiger sei es ein Unfall gewesen: Sie sei gestolpert und habe ihn unabsichtlich getroffen.