
Energielieferant will Geld, zwingt Restaurant-Betreiber in die Knie
Die "Pancho GmbH" hat in Wien am Mittwoch, 3. Dezember 2025, einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt. Betrieben wird ein Restaurant und eine Veranstaltungsgastronomie für Kinder.
Wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) nun berichtet, rechnet man mit einer zeitnahen Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen die „Pancho GmbH“. Betroffen davon sind elf Dienstnehmer, die Passiva liegen bei knapp 530.000 Euro. Man möchte das Unternehmen fortführen und sanieren. Dabei wird den Gläubigern ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme vorgelegt. Dieser soll dann durch die Fortführung des Unternehmens bezahlt werden. Ob das tatsächlich so funktionieren kann, wird der noch zu bestellende Insolvenzverwalter zu prüfen haben, so der KSV1870 weiter.
Deshalb ist das Unternehmen nun zahlungsunfähig
„Innerhalb des Unternehmens gibt es zwei klar abgetrennte Organisationseinheiten und zwar einen herkömmlichen Restaurantbetrieb mit mexikanisch/südamerikanischen Einschlag und auch eine Veranstaltungsgastronomie für Kinder mit der Etablissementbezeichnung ‚Rumpelkiste'“, erklärt Tanja Schartel vom KSV1870. Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit gibt das Unternehmen die Nachforderung eines Energielieferanten an.