
46 Mitarbeiter: Bekannte Restaurant-Kette in Insolvenz geschlittert
Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) nun bekannt gibt, wurde über das Vermögen der "PokeFlow GmbH" am Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.
Die Schuldnerin betreibt laut AKV sieben Standorte in Wien und einen in Graz, wobei man sich in den Restaurants auf die hawaiianische Küche – und dabei ganz speziell auf so genannte „Poke Bowls“ – spezialisiert hat. Gemäß der vorliegenden Unterlagen hat man insgesamt 46 Mitarbeiter beschäftigt, zudem sind vom Insolvenzverfahren derzeit 76 Gläubiger (inklusive der Dienstnehmer) betroffen. Laut der Bilanz 2024 würden sich die Gesamtverbindlichkeiten auf etwa 789.000 Euro belaufen, so der AKV weiter.
Deshalb ist man in die Insolvenz geschlittert
Den Grund für die Insolvenz sieht man in einer schwankenden Kundenfrequenz und gleichzeitig gestiegenen Ausgaben für Miete, Personal und Rohstoffpreise. In letzter Zeit habe sich außerdem auch ein starker Wettbewerb durch ähnlich ausgerichtete Schnellrestaurants und Lieferdienste entwickelt.
Sanierungsplan soll Restaurant-Kette retten
Schluss soll mit dem Unternehmen und seinen acht Standorten vorerst aber nicht sein. Man plant nämlich eine Fortführung und einen Sanierungsplan. Durch diesen sollen die Gläubiger eine Quote von 20 Prozent erhalten, das Ganze ist innerhalb von zwei Jahren nach der Annahme des Sanierungsplans zahlbar, so der AKV. Restrukturierungsmaßnahmen seien auch schon eingeleitet worden. Nun bleibe noch abzuwarten, ob die beabsichtigte Fortführung sowie Sanierung gesichert sei oder ob es zur Finanzierung Hilfe von Dritten benötige.