Baustart: Klinik Donaustadt bekommt neue Notaufnahme
Bei akuten Notfällen zählt jede Minute – dafür ist die Zentrale Notaufnahme (ZNA) die erste Anlaufstelle. Mit der Baufeldübergabe starten am Dienstag die Arbeiten, die bis zum Jahr 2028 abgeschlossen sein sollen.
Im Zuge der Arbeiten werden Notfallbereich, Unfallakutbereich und Unfallambulanz innerhalb der bestehenden Flächen neu strukturiert „Mit der Modernisierung der ZNA in der Klinik Donaustadt setzt der Wiener Gesundheitsverbund einen weiteren wichtigen Schritt für die Gesundheitsversorgung von morgen“, so WIGEV-Generaldirektorin Stellvertreter Herwig Wetzlinger. Die Notaufnahme soll über optimale Schnittstellen zu den einzelnen Sonderfächern verfügen. Dadurch soll vor allem die Kooperation zwischen der unfallchirurgischen und der internistischen Notfallaufnahme verbessert werden.
Bessere Arbeitsabläufe und kürzere Wege
Durch die Neuordnung innerhalb der ZNA sollen bessere Anbindung an angrenzende Bereiche entstehen und effizientere Abläufe für Patienten, Besuchern und das medizinische Personal ermöglichen. Ein Beispiel: Die Patienten werden künftig in einer eigenen Behandlungskoje versorgt – für mehr Privatsphäre, bessere Übersicht und hohe Effizienz.
Umbau der Notaufnahme: Betrieb bleibt aufrecht
Die Modernisierung erfolgt im Bestandsgebäude und bei laufendem ZNA-Betrieb. „Der Bauprozess ist dafür in mehrere Bau- und Teilphasen gegliedert, die exakt auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt sind“, erklärt Michael Lischent, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH. „Grundlage ist ein detailliert ausgearbeitetes Rochaden-System, das gewährleistet, die ZNA als essentielle Abteilung der Klinik Donaustadt 24/7 weiterführen zu können.“