Beifahrer (20) versucht Drogen zu verstecken – Polizei schreitet ein
Die Polizei wurde auf ein Auto mit einer Panne aufmerksam und versucht zu helfen. Doch dann entwickelte sich die Situation in eine ganz andere Richtung.
Am Dienstagabend war die Polizei gerade auf Streife, als sie auf ein Fahrzeug aufmerksam wurde, das offensichtlich eine Panne hatte und deswegen fahrunfähig war. Die Polizisten unterstützten den Lenker und seinen Beifahrer bei den verkehrspolizeilichen Maßnahmen und brachten das Fahrzeug auf den Straßenrand.
Beifahrer verhielt sich verdächtig
Dann kam es zu einer Wende: Der Beifahrer, ein 20-jähriger Afghane, machte den Beamten gegenüber wirre Angaben und verhielt sich verdächtig. „Als der Mann versuchte, Verpackungsmaterial aus seiner Jackentasche unauffällig unter das Fahrzeug zu werfen, erhärtete sich der Verdacht. Er versuchte, sich von Suchtmitteln zu entledigen. Im Zuge einer Personsdurchsuchung konnte weiteres Suchtmittel und Bargeld in szenetypischer Stückelung vorgefunden werden“, informiert die Polizei.
Autofahrer trug Suchtmittel bei sich
Auch bei dem 30-jährigen Lenker aus Österreich wurden Suchtmittel, vermutlich Kokain, und Utensilien, die dem Suchtmittelgebrauch zuzuschreiben sind, gefunden. „Der 30-Jährige gab an, das Suchtmittel von seinem Beifahrer kurz zuvor sowie auch schon in der Vergangenheit gekauft zu haben. Weiters machte der Lenker einen beeinträchtigten Eindruck und wurde in weiterer Folge einem polizeilichen Amtsarzt vorgeführt“, heißt es.
Gewerbemäßiger Drogenhandel festgestellt
Zur weiteren Abklärung wurden die beiden in eine nahegelegene Polizeiinspektion gebracht. Im Zuge der Einvernahmen erhärtete sich der Verdacht des gewerbsmäßigen Suchtmittelhandels gegen den 20-Jährigen. Er wurde vorläufig festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht. Er verweigerte die Aussage. Der 30-Jährige wurde nach der amtsärztlichen Untersuchung, die eine Beeinträchtigung feststellte, mehrfach auf freiem Fuß angezeigt.