Autismus-Einrichtung insolvent – Land NÖ sucht schnelle Lösungen
Das Unternehmen hat die Begleitung und Betreuung von Familien mit Kindern angeboten, jetzt sind die Betroffenen auf Alternativen angewiesen.
Über das Vermögen der Sumna Autismus im Zentrum GmbH in Neunkirchen (Niederösterreich) wurde am 17. Februar 2026 ein Konkursverfahren am Landesgericht Wiener Neustadt eröffnet. Das Unternehmen wurde 2022 gegründet und bietet Dienstleistungen von Psychotherapeuten, klinischen und Gesundheitspsychologen ohne ärztliche Therapien, wie der KSV1870 bekannt gab. Der Fokus lag dabei auf der Begleitung und Betreuung von Familien, Kindern und Jugendlichen mit Autismus.
Alternative Organisation gesucht
Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) möchte in diesem Zusammenhang betonen, dass für die betroffenen Familien bereits eine alternative Organisation gesucht wird. „Wir bedauern den Ausstieg von Sumna. Die Versorgung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus hat für das Land Niederösterreich oberste Priorität. Zu keiner Zeit stand die Finanzierung für die Betroffenen infrage. Die verantwortlichen Stellen stehen bereits in Gesprächen mit bewährten Partnern, um eine lückenlose Weiterführung der Angebote sicherzustellen“, betont Rosenkranz. In Niederösterreich gebe es in der Behindertenhilfe ein breites Netz an Einrichtungen und mobilen Unterstützungsleistungen. Ziel sei es, rasch tragfähige Lösungen im Sinne der betroffenen Kinder und ihrer Eltern zu finden.