Tragödie: Beifahrer stirbt bei schwerem Aufprall
Nach einem heftigen Aufprall gegen einen Anpralldämpfer bei Korneuburg verstarb ein Beifahrer noch an der Unfallstelle. Die Trümmerteile lagen weit verstreut.
Am Montagmorgen, den 6. April 2026, kam es auf der Autobahn vor dem Tunnel Kreuzenstein (NÖ) zu einem Verkehrsunfall. Gegen 8 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg zu einer Menschenrettung alarmiert, nachdem ein Auto mit der Beifahrerseite mit unbekannter Geschwindigkeit gegen einen Anpralldämpfer geprallt war.
Jede Hilfe kam zu spät…
Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Fahrzeug in Richtung der Mittelleitschiene geschleudert wurde. Für die Person auf dem Beifahrersitz kam jede Hilfe zu spät: Sie „erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen“, so die FF Korneuburg in einem Bericht auf Facebook. Der Fahrer wurde verletzt, vom Notarzt erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich schwierig und dauerten rund eine Stunde, da „Fahrzeugteile über mehrere hundert Meter verstreut waren“.
#Update: Beifahrerin war 17 Jahre alt
Wie die Polizei berichtet handelte es sich um einen 24-jährigen österreichischen Staatsbürger aus dem Bezirk Krems der ein Autoim Gemeindegebiet von Korneuburg auf der S 1 von Tresdorf kommend in Richtung A 22 lenkte. Am Beifahrersitz saß eine 17-Jährige aus Wien. „Laut Zeugenaussagen fuhr der Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit am Pannenstreifen, wo er auf Höhe des Strkm 56,533 frontal gegen einen Anpralldämpfer und danach gegen eine Betonwand prallte“, so die Landespolizeidirektion Niederösterreich. „Im Anschluss schleuderte das Fahrzeug über alle Fahrstreifen und stieß noch einmal links gegen die Mittelbetonleitwand. Der PKW kam danach am 2. Fahrstreifen zum Stillstand“. Durch den Verkehrsunfall erlitt die 17-Jährige tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrzeuglenker wurde durch den Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 9 und des Roten Kreuzes Korneuburg erstversorgt und mit schweren Verletzungen in das Landesklinikum Korneuburg eingeliefert.