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/ ©Fotomontage: 5 Minuten & Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die Arbeiterkammer im Hinter- und zwei junge Männer im Vordergrund.
Die beiden Lehrlinge gingen zur Arbeiterkammer, um ihre Rechte durchzusetzen.

Lehrlinge bekommen nicht alles bezahlt, gehen zur AK

Je 1.100 Euro waren es, die zwei Lehrlinge aus Niederösterreich bekommen haben, nachdem sie ihren Lehrabschluss gemacht haben. Bei ihrem früheren Unternehmen wurde ihnen nicht alles bezahlt, berichtet die Arbeiterkammer nun.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(217 Wörter)

Zwei Lehrlinge aus dem Bezirk Horn (Niederösterreich) waren es, die sich ihre Heiztechnikerlehre bei einem Haustechnikunternehmen bestimmt gänzlich anders vorgestellt haben. Von ihrem Arbeitgeber wurden sie nämlich unter anderem zu Bereitschaftsdiensten am Wochenende eingeteilt. Im Schnitt hatten sie hier drei Einsätze im Monat, „bezahlt wurden diese aber nie“, weiß man bei der Arbeiterkammer (AK) Niederösterreich nun.

Jüngerer Arbeitnehmer bekam nie mehr als normale Lehrlingsentschädigung

Während der ältere der beiden jungen Männer nach dem Lehrabschluss zumindest die normalen Arbeitsstunden bezahlt bekommen hat, hat der jüngere Arbeitnehmer, der noch in der Lehre war, „überhaupt nie mehr als die normale Lehrlingsentschädigung bekommen“, berichtet auch der Bezirksstellenleiter der AK Horn, Andreas Riedl. Ganz weit entfernt war man hier dann noch von Auszahlungen wie Wochenendzuschlägen, Fahrtzeiten und Zulagen für den Bereitschaftsdienst.

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Etliche Ansprüche bereits verfallen, als junge Männer zur AK gingen

Doch die beiden ließen sich das alles nicht einfach so gefallen und gingen zu den AK-Experten, die ihnen helfen konnten. Mit der Hilfe der AK wurden die ausstehenden Zuschläge nach Lehrabschluss eingefordert. „Leider waren dann etliche Ansprüche bereits verfallen“, wissen die Experten. Dennoch konnte man beiden jeweils zumindest rund 1.100 Euro sichern, so Riedl abschließend.

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