Skip to content
/ ©Stadt Wien/Martin Votava
Premiere „Der Gemeindebaum"
Das partizipative Kulturprojekt, das von Laiendarstellerinnen und -darstellern gemeinsam entwickelt wurde, setzt auf Begegnung, Nachbarschaft und kreative Zusammenarbeit und ist bei freiem Eintritt zu sehen.

„Der Gemeindebaum“ bringt Theater in Wiener Gemeindebauten

Das Gemeindebautheater kehrt mit einer neuen Produktion zurück und bringt heuer das Stück „Der Gemeindebaum“ direkt in Wiener Gemeindebauten.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(328 Wörter)

Nach dem großen Erfolg der ersten Produktion im Jahr 2024 und ihrer Wiederaufnahme im darauffolgenden Jahr setzt das Gemeindebautheater heuer seine künstlerische Reise mit der Inszenierung „Der Gemeindebaum“ fort. Für die Leitung ist erneut das Herminentheater verantwortlich: Hannelore Schmid (Dramaturgie) und Julia Vandehof (Regie) führen das Projekt mit Erfahrung und Feingefühl weiter. Das Ensemble, das ausschließlich aus engagierten Laiendarsteller*innen besteht, hat das Stück in einem intensiven, gemeinschaftlichen Prozess über mehrere Workshops hinweg selbst entwickelt. Neben den kreativen Ideen der Mitwirkenden flossen dabei auch persönliche Geschichten und Erinnerungen von Bewohner*innen aus dem Gemeindebau in die Inszenierung ein.

Termine im Überblick

21. Bezirk:

WIENZIMMER, Gartenstadt Karl-Seitz-Hof (Jedleseerstraße 66-94)

Samstag, 18. April, 19:30 Uhr

Sonntag, 19. April, 18:00 Uhr

23. Bezirk:

VHS Erlaa (Putzendoplergasse 4, 1230 Wien)

Samstag, 25. April, 19:30 Uhr

Sonntag, 26. April, 18:00 Uhr

Das Stück dauert ca. 80 Minuten, ohne Pause.

Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch betont die gemeinschaftsstiftende Komponente des Projekts: „Das Theater im Gemeindebau zeigt, was den Wiener Gemeindebau ausmacht: Er ist nicht nur ein leistbares und qualitätsvolles Zuhause für rund ein Viertel aller Wienerinnen und Wiener, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Zusammenhalts und der gelebten Gemeinschaft. Wenn Kultur direkt in die Höfe der Gemeindebauten kommt, schafft sie Nähe, stärkt die Nachbarschaft und fördert das Miteinander ganz unmittelbar.“ Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler schließt sich an: „Das Projekt öffnet Räume für Begegnung und bietet allen spielfreudigen Wiener*innen eine Bühne. Es lässt Talente sichtbar werden, die sonst vielleicht im Verborgenen geblieben wären.“

Der Gemeindebaum

Im Zentrum von „Der Gemeindebaum“ steht das facettenreiche Zusammenleben in einem Gemeindebau – ein Miteinander, das nicht immer einfach ist, aber gerade in seiner Vielfalt und Reibung seinen besonderen Wert entfaltet. Als stille Konstante und geduldiger Beobachter fungiert ein alter Baum, der all die kleinen und großen Geschichten der Bewohner*innen begleitet. Die Inszenierung verbindet Sprachkunst mit Musik und Bewegung und schafft so eine vielschichtige, atmosphärisch dichte Erzählung. Unterstützt von Profis aus den Bereichen Musik, Theater und Tanz ist ein berührendes Stück entstanden, das gleichermaßen zum Nachdenken wie zum Schmunzeln anregt.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes