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/ ©Stadt Wien/ Rene Wallentin
Die klimafitte Mariahilfer Straße wächst weiter – Baustart für den zweiten Abschnitt.
Ziel des Projekts ist es, mehr Platz für Rad- und Fußverkehr zu schaffen und die Aufenthaltsqualität im Grätzl deutlich zu erhöhen.

Mariahilfer Straße wird klimafit: Baustart für den zweiten Abschnitt

Die Umgestaltung der Äußeren Mariahilfer Straße geht in die nächste Runde: Zwischen Clementinengasse und Anschützgasse entsteht ein weiterer klimafitter Abschnitt.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(311 Wörter)
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Der Umbau der Äußeren Mariahilfer Straße im 15. Bezirk wird weitergeführt. Nach dem bereits abgeschlossenen ersten Teil zwischen Gürtel und Clementinengasse hat nun der zweite Bauabschnitt bis zur Anschützgasse begonnen. Insgesamt entsteht damit eine rund 1,3 Kilometer lange, klimafitte Verbindung mit mehr Grünraum und neuer Radinfrastruktur.

Mehr Grün und neue Bäume für den Westen Wiens

Im aktuellen Abschnitt werden 45 neue Bäume gepflanzt. Gemeinsam mit bereits bestehenden und neu gestalteten Grünflächen entsteht eine begrünte Allee. Insgesamt umfasst das Projekt nach Fertigstellung 63 neue Bäume, rund 100 Grünbeete sowie mehr als 2.000 Quadratmeter zusätzliche Grünflächen. Auch die Entsiegelung von Flächen soll zur besseren Versickerung von Regenwasser beitragen und das Mikroklima im Grätzl verbessern. Ein zentrales Element der Umgestaltung ist ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg, der den Abschnitt sicher und komfortabel für Radfahrende macht. Die Verbindung soll künftig vom Gürtel bis in den 15. Bezirk reichen und das Radfahren im Westen Wiens deutlich attraktiver gestalten.

Mehr Aufenthaltsqualität im Grätzl

Neben der Verkehrsinfrastruktur liegt ein Schwerpunkt auf der Aufwertung des öffentlichen Raums. Geplant sind zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie Trinkhydranten, Nebelstelen und Wasserspiele zur Abkühlung an heißen Tagen. Damit soll die Straße auch als Aufenthaltsraum deutlich an Bedeutung gewinnen.

Bürgerbeteiligung als Grundlage des Projekts

Die Neugestaltung basiert auf einer umfassenden Bürgerbefragung aus dem Jahr 2023. Dabei wurde der Wunsch nach mehr Grünflächen, Verkehrsberuhigung und besserer Radinfrastruktur deutlich. Auch erste Erfahrungen aus dem fertiggestellten Abschnitt zeigen laut Stadt eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen.

Fertigstellung bis Sommer 2027 geplant

Der zweite Abschnitt soll bis Sommer 2027 abgeschlossen sein. In einem weiteren Schritt ist die Verlängerung der Umgestaltung bis zur Schloßallee vorgesehen, wodurch eine durchgehende Rad- und Grünverbindung durch mehrere Bezirke entstehen soll.

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