Mangelhafte Rad-Infrastruktur: Viele Eltern fordern Ausbau
Am 9. Mai findet bereits zum 4. Mal die Grätzl Kidical Mass Wien statt: Ab 15 Uhr radeln in fast allen Bezirken Eltern und Kinder für mehr Verkehrssicherheit in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld.
Viele Eltern wünschen sich, vor allem im direkten Wohnumfeld, eine sichere Radinfrastruktur für ihre Kinder. Wege zur Schule, zu Freund*innen oder zum Hobby sollten für Kinder gefahrlos zu bewältigen sein. Dass es noch an vielen Orten in Wien an der Sicherheit für die jungen Radler mangelt, weiß Florian Klein, Mitgründer der „Kidical Mass“.
Radinfrastruktur noch ausbaufähig
Radwege müssen breit genug sein und das Radwegenetz muss durchgängig sein, um Kindern eine möglichst sichere und ausgebaute Radinfrastruktur zu bieten. In Wien ist das an vielen Orten noch nicht der Fall. Ein weiteres wichtiges Anliegen sind Autofreie Zonen, besonders vor Schulen und Kindergärten.
Gemeinsam für Verkehrssicherheit
Um ein gemeinsames Zeichen für Verkehrssicherheit für Kinder zu setzen, wird am 9. Mai ab 15 Uhr in fast allen Bezirken in Wien gemeinsam geradelt. Alle Routen sind etwa 5 Kilometer lang. Die Polizei begleitet die Kidical Mass und sorgt für Sicherheit.