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/ ©Montage: Canva
auf dem bild von 5min.at sieht man die stadt wien und davor einen spion.
Seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine hat ​Österreich damit insgesamt 14 russische Botschaftsmitarbeiter ⁠ausgewiesen.

Spionageverdacht in Wien: Russische Botschaft zeigt sich empört

Wien gilt seit Langem als Zentrum russischer Spionage. Nun ist die Regierung gegen den "Antennenwald" auf dem Dach der diplomatischen Kreml-Vertretung vorgegangen und hat drei Russen ausgewiesen. Die Botschaft zeigt sich empört.

von Julia Resl Das Foto auf www.5min.at zeigt Julia Resl, Online Redakteurin.
1 Minute Lesezeit(247 Wörter)
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Drei russische Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien sind ausgewiesen worden, weil sie unter Spionageverdacht stehen. Spionage sei ‌ein Sicherheitsproblem für Österreich, erklärte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS). Die Regierung habe einen Kurswechsel vollzogen und gehe konsequent dagegen vor. Laut Berichten des ORF sollen die drei Verdächtigen des Land bereits verlassen haben.

Russische Botschaft kritisiert Ausweisung scharf

Auf der Plattform X kritisierte die russische Vertretung in Wien die Maßnahme scharf. „Wir haben die empörende Entscheidung des @MFA_Austria zur Kenntnis genommen, Mitarbeiter der @RusBotWien sowie der @RF_OSCE zru Persona non grata zu erklären. Wir betrachten diesen unfreundlichen Schritt als ausschließlich politisch motiviert und kategorisch inakzeptabel.“

Zentrum für Spionage-Aktivitäten in Europa

Sicherheitsexperten zufolge ist die österreichische Hauptstadt daher traditionell ein Zentrum für Spionageaktivitäten in ‌Europa. Auf Druck der österreichischen Behörden ​seien dem Vernehmen nach einige ‌der russischen Abhöranlagen abgebaut worden.

Betroffen sind mögliche Spionageanlagen im 3. und im 22. Wiener Gemeindebezirk

Es soll sich um Spionageanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Bezirk und auf der russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt handeln. Die Anlage in der Donaustadt wird explizit im Verfassungsschutzbericht erwähnt. „Die internationale Reputation Österreichs nimmt durch die russischen Aktivitäten im Bereich der Signalaufklärung, ausgehend von Wien, Schaden“, heißt es darin. Die nun ausgewiesenen Botschaftsmitarbeiter stehen im Verdacht, im Zusammenhang mit Antennen geheimdienstlich tätig gewesen zu sein.

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