Mit 190 km/h „durch“ Baustelle, dann baut Extremraser (18) einen Unfall
Ein junger Extremraser ist Montagabend, am 4. Mai 2026, mit 190 km/h durch einen Baustellenbereich auf der A22 gerast. Bei der Verfolgung durch die Polizei beschleunigte er später sogar auf bis zu 250 km/h - und verunfallte.
Montagabend, am 4. Mai 2026 gegen 23.23 Uhr, wurde der 18-Jährige auf der A22 in Fahrtrichtung Stockerau von der Polizei entdeckt. Die Geschwindigkeitsmessungen im dortigen Baustellenbereich, wo eigentlich nur 60 km/h erlaubt gewesen wären, ergaben 190 km/h. Als die Beamten das Blaulicht aktivierte, beschleunigte er sogar noch weiter und raste durch den Kaisermühlentunnel mit bis zu 225 km/h. Die Anhaltezeichen der Polizei ignorierte er völlig, der junge Mann wurde immer schneller.
Extremraser hatte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h am Tacho
Schließlich konnte mit Hilfe einer Videoanlage ermittelt werden, dass er Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h drauf hatte. Im Bereich der Floridsdorfer Brücke überfuhr er schließlich den Kreuzungsbereich trotz Rotlicht mit etwa 160 km/h, überfuhr gleichzeitig eine Verkehrsinsel, verlor die Kontrolle über das Auto und touchierte die Leitplanke auf der Auffahrtsrampe zur A22, heißt es seitens der Beamten nun.
Autoinsassen bei Unfall verletzt
Dadurch wurden sowohl der 18-jährige Lenker als auch sein 22-jähriger Beifahrer verletzt, sie beide mussten mit Prellungen von der Berufsrettung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt. Dem 18-Jährigen wird nun der Führerschein vorläufig abgenommen, er wird sowohl verwaltungs- als auch strafrechtlich angezeigt.