„Enorme Zerstörung“ bei Großbrand in Hollenstein
Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb in Hollenstein (Bezirk Gmünd, Niederösterreich) ist Montagabend, am 4. Mai 2026, ein Feuer ausgebrochen. Zwei Hallen wurden gänzlich zerstört, eine schwer beschädigt.
Das Bezirksfeuerwehrkommando spricht in einem Facebook-Posting von einem „verheerenden Großbrand“, der in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einem landwirtschaftlichen Betrieb in Hollenstein (Bezirk Gmünd, Niederösterreich) ausgebrochen ist. Zwei Hallen wurden dabei vollständig ein Raub der Flammen, eine weitere Halle wurde schwer beschädigt. Die Florianis sprechen in dem Zusammenhang nun von „enormer Zerstörung“ und davon, dass man dennoch eine noch größere Katastrophe verhindern hat können. Denn: „Der angrenzende Stall mit Tieren sowie die Wohngebäude des Hofes blieben erhalten.“
Feuer in Hollenstein wurde von Nachbar bemerkt
Aber alles auf Anfang: Das Feuer selbst wurde von einem Nachbarn bemerkt, der umgehend Alarm schlug. Da sich der Brand rasant ausbreitete wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften mobilisiert, schnell waren 17 Feuerwehren mit rund 220 Florianis vor Ort. Die Bezirksalarmzentrale wurde ebenfalls besetzt, um den Einsatz zu koordinieren.
Großbrand in Hollenstein: Was die Löscharbeiten erschwerte
Dichter Rauch und die enorme Hitze erschwerten die Löscharbeiten erheblich, dennoch konnte ein umfassender Löschangriff aufgebaut und die Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Mithilfe moderner Wärmebildtechnik aus der Luft unterstütze auch die Drohnengruppe die Einsatzkräfte vor Ort, so konnten Glutnester rasch lokalisiert und gezielt bekämpft werden. „Diese Unterstützung erwies sich als entscheidender Faktor, um die Löscharbeiten effizient zu steuern und ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern“, so das Bezirksfeuerwehrkommando.
Hausbesitzer verletzt ins Krankenhaus gebracht
Man ist sich außerdem sicher, dass ohne das rasche und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude und den Stall mit den Tieren „kaum zu verhindern gewesen wäre“. Im Zuge des Einsatzes wurde der Hausbesitzer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Noch unklar ist, wie es zu dem Brand gekommen ist. Auch über die Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor.