Wien: Aus Militärgebäude wird Universitätsstandort
Spatenstich für modernes Institutsgebäude der Akademie der bildenden Künste Wien im Wiener Arsenal. Die BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) investiert 45 Millionen Euro.
Das denkmalgeschützte ehemalige Militärgebäude, das knapp vor Kriegsende 1917/18 errichtet wurde, wird nun von der Bundesimmobiliengesellschaft als Liegenschaftseigentümerin und Bauherrin für eine neue Nutzung durch die Akademie der bildenden Künste Wien adaptiert.
3.600 Quadratmeter Fläche für Universitätszentrum
Auf einer Nutzfläche von rund 3.600 m2 entsteht ein universitäres Zentrum, das der Konservierung / Restaurierung und der Materialwissenschaft gewidmet ist. Ziel ist die Schaffung eines universitären Standorts für das Institut für Konservierung und Restaurierung sowie das Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst, der historische Substanz mit modernster Infrastruktur verbindet.
BIG investiert 45 Millionen
Die BIG investiert über 45 Millionen Euro. Ziel ist die Schaffung eines universitären Standorts für das Institut für Konservierung und Restaurierung sowie das Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst, der historische Substanz mit modernster Infrastruktur verbindet.
Neuer Ort für Kunst, Wissenschaft und Forschung
„Historische Bausubstanz und moderne Forschungsinfrastruktur kommen in der Ballonhalle auf besondere Weise zusammen. Mit der Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Gebäudes entsteht ein neuer Ort für Kunst, Wissenschaft und Forschung im Herzen des Wiener Arsenals. Wo früher militärische Infrastruktur untergebracht war, schaffen wir heute moderne Arbeits- und Studienbedingungen. In der Ballonhalle wird deutlich, wie sich der Begriff von Verteidigung erweitert: Bildung, Wissenschaft, Kunst und kritisches Denken sind zentrale Voraussetzungen für Souveränität und eine starke demokratische Gesellschaft“, betont Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung (SPÖ).