„Europa ist durch den ESC wieder ein Stück weiter zusammengerückt“
Nach dem Ende des 70. Eurovision Song Contest, der in Wien stattgefunden hat, meldet sich nun auch Bürgermeister Michael Ludwig zu Wort. Er gratuliert Bulgarien zum Sieg und sieht ein "klares Zeichen", das man gesendet hat.
Der 70. Eurovision Song Contest ist mit dem Finale und dem Urteil von Jury und Fans in der Nacht auf Sonntag, 17. Mai 2026, zu Ende gegangen. Gebracht hat er Wien viel Freude und zahlreiche tolle Songs. Freude herrscht dabei nicht nur bei Bulgariens Sensationssiegerin – mehr dazu hier: Endergebnis: Bulgarien gewinnt den Eurovision Song Contest 2026 – sondern auch bei der Stadt Wien und allen voran Bürgermeister Michael Ludwig.
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„Klares Zeichen für Miteinander, Zusammenhalt und Frieden“
„Mit dem Eurovision Song Contest 2026 hat Wien ein klares Zeichen in die Welt hinaus gesendet: für Miteinander, Zusammenhalt und Frieden“, so Ludwig nun. Man habe einen Song Contest veranstaltet, „der das historisch größte Programm an Side-Events hatte“, weiß der Bürgermeister, der gleichzeitig der bulgarischen Abordnung und allen voran Sängerin Dara mit ihrem Gewinnersong „Bangaranga“ gratulierte. Und Ludwig ist sich zusammenfassend sicher: „Europa ist durch den ESC wieder ein Stück weiter zusammengerückt.“
Eurovision Song Contest 2026: Neun Shows, 95.000 Tickets
Insgesamt haben an den neun Shows des Eurovision Song Contest Fans aus nicht weniger als 75 Ländern teilgenommen. Dabei gingen 42 Prozent der 95.000 verkauften Tickets an internationale Gäste. Pro Veranstaltung waren damit in der Wiener Stadthalle rund 11.000 Menschen anwesend. Bezeichnend: „Das Finale war bereits nach 14 Minuten ausverkauft, eine zusätzliche Ticketwelle im Frühjahr unterstrich die anhaltend hohe Nachfrage“, weiß man seitens der Stadt Wien. Zu den Top 10 der Ticket-Inhaber zählten neben Österreich noch Deutschland, Großbritannien, die Schweiz, die USA, Frankreich, Australien, Tschechien, Slowenien und die Niederlande.