Anschlagspläne auf Taylor Swift-Konzert: Urteile sind gefallen
Am Donnerstag, 28. Mai 2026, fand der Prozess gegen den Hauptangeklagten des geplanten Anschlags auf ein Taylor Swift-Konzert statt. Er wurde am Landesgericht Wiener Neustadt schuldig gesprochen.
Im August 2024 hätte US-Star Taylor Swift drei Konzerte in Wien abhalten sollen. Kurz davor mussten sie aber abgesagt werden, Grund dafür waren Anschlagspläne auf zumindest eines der Konzerte. Alles dazu auch hier: Taylor-Swift-Konzerte in Wien abgesagt. Am Landesgericht Wiener Neustadt musste sich nun der Hauptangeklagte verantworten. Ihm drohten bis zu 20 Jahre Haft, schließlich wurde er zu 15 Jahren verurteilt. Ein Mitangeklagter wurde zu zwölf Jahren verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig, weil weder Anklage noch Verteidigung eine Erklärung abgegeben haben.
Angeklagten wird auch Beihilfe zu Messerattentat in Mekka vorgeworfen
Die verhängten Strafen sah die Vorsitzende Richterin als „schuldangemessen“. Als Milderungsgründe hat sie etwa die Tatbegehung im Alter von unter 21 Jahren und das teilweise Geständnis angegeben. Die beiden Männer sollen auch bei einem Messerattentat in Mekka mitgeholfen haben – etwa durch stundenlange Telefonate in den Tagen vor dem Messerangriff auf einen Sicherheitsbeamten.
Angeklagte entschuldigen sich vor Gericht
Die Schlussplädoyers drehten sich dann hauptsächlich um die mutmaßliche Verstrickung in die Messerattacke und weniger um die Anschlagspläne in Wien. Letztere hat der Hauptangeklagte bereits gestanden, Komplize beim Angriff in Mekka gewesen zu sein jedoch nicht. Die beiden Angeklagten haben vor Gericht versichert, dass es ihnen leid tun würde.