30-Jähriger schlägt Scheiben ein und attackiert Polizisten
In Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus wurden am Freitag mehrere Fahrzeugscheiben eingeschlagen. Ein 30-Jähriger flüchtete vor der Polizei - bei der Anhaltung wurde ein Beamter verletzt.
Am Freitag, dem 29. Mai 2026, kam es in der Felberstraße im 15. Wiener Bezirk zu einem Polizeieinsatz. Laut Landespolizeidirektion Wien soll ein 30-jähriger österreichischer Staatsbürger gegen 6.15 Uhr mit einem Eisengestänge die Scheiben von drei geparkten Autos und einem Lkw eingeschlagen haben. Polizisten der Polizeiinspektion Tannengasse wollten den Mann daraufhin anhalten. Der 30-Jährige flüchtete in Richtung Westbahnhof.
Kurz verfolgt
Die Beamten konnten den Mann nach kurzer Verfolgung anhalten. Bei der Anhaltung soll er sich aggressiv verhalten haben. Laut Polizei schlug und trat er mehrfach in Richtung der Beamten. Außerdem soll er wiederholt versucht haben, deren Dienstwaffen aus dem Holster zu reißen.
Fesseln angelegt
Schließlich wurden dem 30-Jährigen Hand- und Fußfesseln angelegt. Danach brachte ihn die Berufsrettung Wien in ein Spital. Im Zuge der Amtshandlung wurde ein Polizist leicht verletzt. Die Polizei berichtet außerdem, dass der 30-Jährige bereits offene Wunden hatte. Dadurch kamen mehrere Beamte mit seinem Blut in Kontakt. Die betroffenen Polizisten wurden vorsorglich in einem Spital untersucht. Der 30-Jährige wurde angezeigt. Gegen ihn besteht laut Landespolizeidirektion Wien der Verdacht des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt, der schweren Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung.