327 illegale E-Zigaretten: Wiener Handyshop fällt durch Kontrollen durch
Insgesamt 327 illegale E-Zigaretten wurden in einem Handyshop in Wien-Margareten am Donnerstag, 28. Mai 2026, bei einer Schwerpunktkontrolle sichergestellt. Zudem wurden zahlreiche Anzeigen erstattet.
Im Rahmen einer Schwerpunktaktion hat die Gruppe Sofortmaßnahmen gemeinsam mit dem Zollamt, dem AMS, der ÖGK und der Wiener Polizei am Donnerstag, 28. Mai 2026, insgesamt acht Betriebe in den Bezirken Wieden, Margareten und Mariahilf kontrolliert. Dabei wollte man die Einhaltung der arbeits-, sozialversicherungs- und gewerberechtlichen Bestimmungen überprüfen.
Sichergestellte E-Zigaretten sind in der EU illegal
Im Zuge der Kontrollen konnte man in einem Handyshop in Wien-Margareten eine größere Menge illegaler E-Zigaretten sicherstellen. Insgesamt wurden so 327 Stück aus dem Verkehr gezogen und nach dem Finanzstrafgesetz beschlagnahmt, heißt es nun in einer Aussendung der Stadt Wien. bei den sichergestellten Produkten handelt es sich um in der EU illegale Erzeugnisse. Sowohl die zulässige Füllmenge des Liquidtanks als auch die maximal zulässige Anzahl an Zügen wurde deutlich überschritten.
„Gehen mit voller Härte des Gesetze vor“
Zusätzlich traf man fünf Personen an, die mutmaßlich illegal in dem Handyshop beschäftigt waren. Das AMS hat dementsprechende Anzeigen erstattet. Außerdem brachten auch die ÖGK und städtische Dienstestellen insgesamt 14 Anzeigen ein. „Bei Schwarzarbeit, Abgabenbetrug oder Verstößen gegen Jugend- und Nichtraucherschutzbestimmungen, wie etwa dem illegalen Handel mit E-Zigaretten, gehen wir mit der vollen Härte des Gesetzes vor“, betont Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.