Austria-Sportdirektor legt überraschend Amt zurück
Der Sportdirektor der Wiener Austria, Michael Wagner, hat sich überraschend dazu entschieden, seine Tätigkeit als Sportdirektor mit sofortiger Wirkung zu beenden.
Im November 2025 ist Michael Wagner als Sportdirektor der Wiener Austria bestellt worden, nach wenigen Monaten beendet er nun selbst die Tätigkeit. Was er selbst nun dazu sagt: „Als ich im November gefragt wurde, ob ich die Austria in einer schwierigen Phase unterstützen kann, habe ich diese Aufgabe gerne übernommen. Innerhalb kurzer Zeit ist es uns gelungen, wichtige Strukturen zu schaffen und erste entscheidende Schritte zu setzen. Gemeinsam mit der gesamten sportlichen Führung konnten in den vergangenen Wochen und Monaten wichtige Weichen für die Zukunft des Vereins gestellt werden.“ Doch die Rahmenbedingungen hätten sich seither geändert, weshalb er sich dazu entschlossen hat, die Tätigkeit als Sportdirektor zu beenden.
Austria-Präsident: „Eingeschlagenen Kurs werden wir konsequent weiterverfolgen“
Präsident Kurt Gollowitzer bedauert die Entscheidung „sehr, da er die Austria sowohl fachlich als auch menschlich bereichert hat“. Mit seiner Bestellung hätte man bewusst jenen Weg gestärkt, einen klaren Fokus auf die Förderung und Entwicklung junger Spieler zu legen. „In den vergangenen Monaten konnten dabei bereits zahlreiche positive Impulse gesetzt werden. Diesen eingeschlagenen Kurs werden wir konsequent weiterverfolgen“, so Gollowitzer. Die Entscheidung von Wagner respektiere man und bedankt sich bei ihm „für seinen wertvollen Einsatz im Sinne des Vereins“.
Austria-Sportvorstand: „Unser Fokus bleibt unverändert“
Auch Sportvorstand Thomas Zorn respektiert Wagners Entscheidung in einer Aussendung und dankt ihm „für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und seinen Einsatz für die Austria“. Und weiter: „In den vergangenen Monaten haben wir die sportliche Organisation weiterentwickelt und klare Verantwortlichkeiten innerhalb unserer sportlichen Führung geschaffen.“ Die Aufgaben, die Wagner bisher bekleidet hat, werden künftig innerhalb der Strukturen übernommen. „Unser Fokus bleibt unverändert: Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und weiterhin gezielt auf die Förderung und Entwicklung junger Talente setzen“, so Zorn abschließend.