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Das Bild auf 5min.at zeigt ein Hausmodell und Geld.
Der Wiener Wohnmarkt hat zu kämpfen und braucht laut Grüne dringend eine Lösung.

Wegen zu wenig leistbarer Wohnungen: Knappheit in Wien droht

Grüne fordern mehr sozialen Wohnbau und ein Ende der Zweckentfremdung der Wohnbauförderbeiträge. Die Wohnungsknappheit steigt durch nicht leistbaren Wohnraum.

von Fenja Schön Logo 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(273 Wörter)
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Georg Prack, Klubobmann Grüne Wien kritisiert anlässlich des Neubauberichts, der belegt, dass es seit Rot-Pink in Wien regiere, es einen alarmierenden Rückgang beim sozialen Wohnbau gäbe. „Entscheidend ist die Zahl der neuen Wohnungen, die leistbar sind – und diese ist seit Jahren viel zu niedrig“, so Prack. Die Zweckentfremdung der erhöhten Wohnbauförderbeiträge tut ihr Übriges dazu: „Die Stadtregierung sollte die Mittel der Wohnbauförderung für gemeinnützigen und kommunalen Wohnbau verwenden, statt die erhöhten Beiträge zum Stopfen rot-pinker Budgetlöcher zu verwenden.“ Laut Prack habe die Wiener SPÖ verspielt, dass Wien jahrzehntelang leistbares Wohnen bieten konnte. Wien drohe eine Wohnungsknappheit mit fatalen Folgen, denn ein Wohnungsmangel sei gefährlich für die Leistbarkeit des Wohnens.

Laut Schätzung sind mehr als 80 000 Wohnungen unbewohnt

Dass sich die SPÖ weiterhin gegen eine Leerstandsabgabe wehrt, stößt bei den Grünen auf Unverständnis – denn diese könnte auch rasch Abhilfe schaffen, während neue Wohnungen erst gebaut werden müssen. „Die SPÖ weigert sich, eine Leerstandsabgabe einzuführen, sieht der Verteuerung der Wohnkosten lediglich staunend zu und lässt Immo-Haie weiterhin gewähren. Das ist Gift für den Wiener Wohnungsmarkt“, so Prack. Der Bedarf von mindestens 50.000 zusätzlichen Wohnungen bis 2030 könnte teilweise durch die Mobilisierung von ungenutzten oder zweckentfremdeten Wohnungen gedeckt werden. Schätzungen der Statistik Austria gehen davon aus, dass in 80.000 bis 100.000 Wohnungen niemand wohnt. „Eine Leerstandsabgabe würde dazu beitragen, diesen ungenützten oder zweckentfremdeten Wohnraum den Menschen zurückzugeben – anstatt ihn zum Spielball einzelner Immobilien-Spekulant:innen zu machen“, so Prack abschließend.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 09.06.2026 um 17:49 Uhr aktualisiert
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