Schwere Unwetterfront zieht jetzt Richtung Niederösterreich und Wien
Laut "Skyarn Austria" bilden sich auch heute im Laufe des Nachmittags wieder teils kräftige Gewitter. Während gestern hauptsächlich der Westen betroffen war, geht es heute im Norden und Osten weiter.
Nach morgendlichen Gewittern am Dienstag, dem 30. Juni im Südwesten, beruhigt sich das Wetter dort vorerst, bevor am Nachmittag neue Gewitter entstehen. Betroffen sind anfangs der Arlberg, das Tiroler Oberland sowie die Bergregionen zwischen der Obersteiermark, Kärnten und dem südlichen Niederösterreich.
Unwetter nehmen Kurs auf östliches Oberösterreich, Niederösterreich und Wien
Im weiteren Verlauf ziehen die Gewitter nach Norden, wodurch besonders das östliche OÖ, NÖ und Wien ins Visier geraten. Hier herrscht die Unwetterstufe orange. Auch in der Weststeiermark und Unterkärnten besteht Unwetterpotenzial. Abseits davon bleibt die Wahrscheinlichkeit gering, einzelne Zellen sind aber nirgends ganz ausgeschlossen. Während die Gewitter am Abend größtenteils abklingen, sorgt eine herannahende Kaltfront im Westen weiterhin für Blitz und Donner. Am späten Abend und in der Nacht beruhigt sich die Wetterlage in den meisten Landesteilen wieder. Im Westen können jedoch mit der herannahenden Kaltfront weiterhin Gewitter auftreten.
Gewitter können lokal heftig ausfallen
Es drohen extrem heftige Starkregen-Schauer. Da sich die Gewitterzellen kaum von der Stelle bewegen, können lokal binnen kürzester Zeit 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel stürzen. Die Folge: Ein schlagartig erhöhtes Risiko für Überflutungen, oft begleitet von Hagel und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 70 km/h oder mehr.
Umschwung am Mittwoch
Zur Wochenmitte wird es in Österreich unbeständig: Eine Störungszone bringt im Westen schon am Morgen Regen. Im Tagesverlauf breiten sich Schauer und Gewitter weiter aus und erfassen auch Oberösterreich, die Steiermark und Kärnten. Mit den Gewittern geht der Hitze von Westen her die Puste aus – die Höchstwerte pendeln sich tagsüber zwischen 24 und 34 Grad ein.