Großbrand in Wiener Müllhalle: Das war der Grund
Vergangenen Freitag sorgte ein Großbrand in einer Wiener Müllhalle für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Nun gab die Polizei nähere Informationen zu den Hintergründen bekannt.
In Wien-Donaustadt heulten am Freitag (3. Juli) die Sirenen. Der Grund: In einem Entsorgungsbetrieb in der Deinleingasse war ein Großbrand ausgebrochen. Gegen 18 Uhr erfolgte die Alarmierung für den Einsatz, der die Feuerwehren stundenlang fordern sollte. Die Rauchschwaden, die über dem Müllunternehmen aufstiegen, waren kilometerweit zu sehen. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die Flammen bereits auf große Teile der Lagerhalle ausgebreitet und auch Material im Außenbereich brannte. Bis zu 120 Florianis standen im Löscheinsatz, der bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages dauerten.
Zahlreiche „Fehlwürfe“ im Brandschutt
Zunächst war nicht klar, was den Brand ausgelöst hatte, doch mittlerweile wurde die Brandmeldeanlage der Lagerhalle von Sachverständigen des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts ausgelesen. Dabei wurde deutlich: Im Brandschutt befanden sich zahlreiche Objekte, die dort nicht hingehörten, darunter etwa Akkuteile, Spraydosen und weitere entzündliche Objekte. Die Polizei geht nun laut ORF davon aus, dass der Brand in der Müllhalle durch einen solchen Gegenstand ausgelöst wurde.