Polizei greift durch: Sieben Festnahmen bei Schwerpunktaktion
Bei einer Schwerpunktaktion in Wien haben Polizei und Stadt zahlreiche Verstöße aufgedeckt. Besonders auffällig: Fast 20 manipulierte E-Scooter und E-Roller – einer davon brachte es auf 69 km/h.
Mit einer groß angelegten Schwerpunktaktion haben Polizei und Stadt Wien am Dienstag in den Bezirken Mariahilf, Margareten und Wieden kontrolliert. Im Mittelpunkt standen der E-Scooter-Verkehr, fremdenrechtliche Kontrollen und die Sicherheit an stark frequentierten Plätzen wie der Mariahilfer Straße, dem Westbahnhof und dem Siebenbrunnenplatz.
Manipulierte E-Scooter im Visier
Besonders häufig gingen den Beamten manipulierte E-Scooter und E-Roller ins Netz. Insgesamt erstattete die Polizei 19 Anzeigen. Der schnellste Roller erreichte bei einer Kontrolle 69 km/h – erlaubt sind in Österreich lediglich 25 km/h.
Sieben fremdenrechtliche Festnahmen
Auch bei den fremdenrechtlichen Kontrollen gab es mehrere Konsequenzen. Insgesamt wurden sieben Personen festgenommen. Darüber hinaus stellten die Beamten zahlreiche weitere Verstöße fest:
- 61 Verkehrsanzeigen und 13 Organmandate
- zehn Anzeigen wegen Fahrens ohne Lenkberechtigung
- drei Anzeigen gegen Lenker, die unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen sein sollen
- eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Alkoholverbotszone am Westbahnhof
Auch Stadt Wien kontrollierte mit
Neben der Polizei beteiligten sich auch das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, die Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien sowie weitere städtische Dienststellen an der Aktion. Dabei wurden unter anderem mögliche Verstöße gegen Gewerbevorschriften, Sozialversicherungsvorschriften und das Wiener Reinhaltegesetz überprüft. „Durch die erfolgreiche Schwerpunktaktion und den engagierten Einsatz der Kräfte konnte die Sicherheit im öffentlichen Raum sowie die Verkehrssicherheit maßgeblich erhöht werden“, so die Landespolizeidirektion Wien abschließend.