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/ ©Fotomontage Canva/Stadt Wien/convex/Pulse/Illichmann/Janusch
Das BIld auf 5min.at zeigt eine Regenbogenflagge und die Donauinsel.
Mit einer Petition wird aktuell ein eigener FLINTA-Bereich für die Donauinsel gefordert.

Berichte über Belästigungen: FLINTA-Bereich auf der Donauinsel gefordert

Ein eigener Bereich nur für FLINTA-Personen auf der Donauinsel? Genau das fordert eine neue Petition in Wien. Hintergrund sind Berichte über Belästigungen und heimliche Foto- und Videoaufnahmen.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(282 Wörter)
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Die Donauinsel gilt als eines der beliebtesten Naherholungsgebiete Wiens. Doch nicht alle fühlen sich dort gleichermaßen wohl. Eine Petition auf der Plattform der Stadt Wien fordert die Einrichtung eines eigenen FLINTA-Bereichs, da es in der Vergangenheit zu Belästigungen gekommen sein soll – „nicht nur nachts, sondern auch tagsüber“, wie die Initiatorin der Petition, Melanie Gradik, betont.

Was bedeutet FLINTA?

FLINTA steht für Frauen, lesbische, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen.

Berichte über Belästigungen

In der Petition wird damit argumentiert, dass viele FLINTA-Personen auf der Donauinsel immer wieder unangenehme Erfahrungen machen würden. Genannt werden unter anderem Belästigungen iund aufdringliche Kommentare. „Dazu kommt, dass Betroffene immer wieder davon berichten, ohne ihr Einverständnis fotografiert oder gefilmt zu werden. Besonders beim Baden oder Sonnen ist dies übergriffig“, wird in der Petition geschildert.

Was gefordert wird

Nach Ansicht der Initiatorin könnte ein klar gekennzeichneter Bereich dazu beitragen, dass sich Betroffene sicherer fühlen und den öffentlichen Raum unbeschwerter nutzen können. „Ein solcher Bereich sollte möglichst in der Nähe einer Öffi-Station liegen, damit eine sichere und unkomplizierte An- und Abreise gewährleistet wird“, heißt es in der Petition weiter. Auch in Hinblick auf die Infrastruktur werden in der Petition konkrete Wünsche genannt.

Das wird in der Petition gefordert:

  • gute Beleuchtung
  • klare Beschilderungen wie „Fotografieren ohne Einverständnis verboten“ oder „FLINTA-Bereich“
  • Barrierefreiheit (z. B. rollstuhlgerechte Wege) könnte ergänzt werden
  • öffentliche Toiletten in unmittelbarer Nähe
  • hygienische Möglichkeiten zum Wechseln von Periodenprodukten wie Binden oder Tampons

„Ziel ist kein Ausschluss anderer Menschen“

Die Initiatorin betont in der Petition ausdrücklich, dass es nicht um den Ausschluss anderer Menschen gehe. Ziel sei vielmehr ein Bereich, „an dem sich FLINTA-Personen besonders sicher und wohl fühlen können“. Die Petition wurde am 20. April 2026 auf der Plattform der Stadt Wien freigegeben. Bislang haben 288 Personen das Anliegen unterstützt. Damit sich die zuständigen Gremien der Stadt Wien mit der Petition befassen müssen, sind 500 Unterstützungen erforderlich.

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