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Bild auf 5min.at zeigt einen Raser und ein 30 km/h Schild.
Unter anderem wurde ein Lenker mit 70 km/h im 30er erwischt.

70 km/h im 30er, 180 im 80er: Polizei zieht mehrere Raser aus dem Verkehr

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Polizei einen umfassenden Verkehrsschwerpunkt im Großraum Wien durchgeführt - und dabei unter anderem gleich mehrere Extremraser aus dem Verkehr gezogen.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(263 Wörter)
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Im Fokus der Schwerpunktkontrollen ist einmal mehr die Roadrunner- und Tuningszene gestanden sowie Lenker, die ihre Fahrzeuge unter Alkohol- oder Drogeneinfluss in Betrieb nahmen. Und die Bilanz der zehnstündigen Aktion in der Nacht von Freitag auf Samstag zeigt deutlich, wie wichtig und vor allem notwendig diese Kontrollen sind. Insgesamt hat man nämlich nicht weniger als 560 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen erstattet. Besonders negativ ist in dem Zusammenhang ein Lenker aufgefallen, der mit 180 km/h im 80er geblitzt wurde. Ebenfalls deutlich zu schnell waren zwei Autofahrer, die mit 99 km/h im 50er bzw. mit 70 km/h im 30er gemessen wurden.

Zahlreiche Strafen ausgestellt

Darüber hinaus wurden 232 weitere Anzeigen erstattet und 197 Organmandate in Höhe von insgesamt 9.825 Euro eingehoben. Bei dem Schwerpunkt hat man nicht weniger als 19 Führerscheine und elf Kennzeichen abgenommen. Außerdem wurden 16 Anzeigen im Zusammenhang mit Schnellrichterverfahren erstattet und so Geldstrafen in Höhe von 8.520 Euro verhängt. Zusätzlich wurden noch Sicherheitsleistungen in Höhe von 2.420 Euro eingehoben, berichtet die Polizei.

Besonders auffällige Kontrolle am Neubaugürtel

Als besonders auffällig bezeichnet man eine Kontrolle am Neubaugürtel, wo man einen in der Roadrunner-Szene bereits einschlägig bekannten Lenker anhielt, der über keinen gültigen Führerschein verfügt. Die Überprüfung des Autos ergab dann zusätzlich noch massive Unstimmigkeiten hinsichtlich der verwendeten Kennzeichen, des Zulassungsscheins sowie der Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs. Daraufhin haben die Beamten sowohl Auto als auch Fahrzeugschlüssel und Zulassungsschein sowie Kennzeichen vorläufig sichergestellt und kriminalpolizeliche Ermittlungen eingeleitet.

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