Junger Einbrecher flieht vor Polizei, kommt genau drei Meter weit
Nachdem er festgenommen wurde, versuchte ein 17-Jähriger mehrfach, die Polizisten abzulenken und seine Handschellen zu lockern. Das alles endete in einem wenig erfolgreichen Fluchtversuch.
In den frühen Dienstagmorgenstunden, am 18. August 2026 gegen 4.15 Uhr, hat ein Anwohner in Wien-Margareten zwei Jugendliche beobachtet, die zunächst versucht haben sollen, das Rolltor eines Friseurgeschäfts aufzubrechen. Anschließend schlugen sie die verglaste Eingangstür eines Gebrauchtwarengeschäfts ein und verschafften sich so Zutritt. Der Zeuge rief die Polizei, diese konnte einen der mutmaßlichen Täter, einen 16-Jährigen aus der Elfenbeinküste, festnehmen. Laut Polizei war er „augenscheinliche stark alkoholisiert“.
Zweiter Verdächtiger im Inneren des Gebäudes angehalten
Mit Unterstützung des Polizeidiensthundes konnte schließlich auch der zweite Tatverdächtige, ein 17-jähriger Syrer, im Inneren des Gebäudes aufgespürt und festgenommen werden. Dieser beschimpfte die Beamten im Zuge der Festnahme und beklagte sich über das vermeintlich „zu laute“ Bellen des Polizeihundes. Zudem klagte er über Schmerzen an den Handgelenken, da die angelegten Handschellen seiner Ansicht nach zu eng seien.
17-Jähriger wollte flüchten
Ein Polizist war daraufhin bereit, die Handschellen etwas zu lockern, dabei versuchte der Jugendliche, ihn zu treten – jedoch mit wenig Erfolg. Anschließend klagte er über Schmerzen im Brustbereich und gab an, keine Luft zu bekommen. Die Polizisten legten ihm die Handschellen daraufhin vor dem Körper an. Der 17-Jährige versuchte zu flüchten, kam allerdings nur rund drei Meter weit, ehe er wieder angehalten wurde. Beide Beschuldigte wurden in eine Justizanstalt gebracht.