61-Jähriger verletzt Stieftochter mit Skalpell – WEGA-Beamte fahren zufällig vorbei
Ein 61-jähriger Österreicher wird derzeit verdächtigt, seine 24-jährige Stieftochter in der Inneren Wiener Stadt auf offener Straße mit einem Skalpell verletzt zu haben.
Der Vorfall soll sich laut Polizeiangaben Montagfrüh, am 31. August 2026 gegen 7.40 Uhr, ereignet haben. Die Frau war dabei gerade am Weg in die Arbeit, als sie an der Kreuzung Universitätsstraße mit der Währinger Straße von ihrem Stiefvater attackiert wurde. Sie konnte erst flüchten, stürzte dann jedoch. Im Bereich des Sigmund-Freud-Parks hat der Mann die Frau schließlich mit dem Skalpell im Hals- und Gesichtsbereich verletzt. Aufmerksame Passanten versuchten währenddessen der Frau zu helfen.
Landeskriminalamt ermittelt
Zufällig fuhren in dem Moment WEGA-Beamte im Zuge ihres Streifendienstes an der Örtlichkeit vorbei und reagierten umgehend. Der Beschuldigte wurde schließlich festgenommen, die verletzte Frau ins Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 61-Jährige hat bisher jedenfalls jede Aussage verweigert und wurde in eine Justizanstalt gebracht. Das Motiv der Tat und die genauen Hintergründe sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.