Im März 2025 gegründet, jetzt insolvent: Feinkost-Firma schlittert in Konkurs
Die Burgenstein Feinkost GmbH ist eineinhalb Jahre nach Gründung insolvent. Am Handelsgericht Wien wurde am 2. September 2026 jedenfalls ein Konkursverfahren eröffnet.
Das Unternehmen mit Sitz in Wien wurde laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) im März 2025 gegründet und ist im Bereich der Erzeugung von Lebensmitteln sowie des Handels mit Nahrungs- und Genussmitteln tätig. Dazu wurden insbesondere belegte Sandwiches hergestellt, verpackt und an einen Hauptkunden im Lebensmitteleinzelhandel geliefert, heißt es weiter. Zuletzt war ein Dienstnehmer angestellt, bei Bedarf hat man Leiharbeitskräfte eingesetzt. Vom Konkurs betroffen sind 21 Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund 70.000 Euro. An Vermögenswerten hat das Unternehmen laut AKV im Wesentlichen noch offene Forderungen gegenüber dem Hauptkunden sowie die Betriebsausstattung.
Der Grund für die Insolvenz
Als Grund für das Abgleiten in die Insolvenz wird laut Schuldnerin im Antrag eine „nicht den Erwartungen entsprechende Geschäftsentwicklung“ genannt. Es seien laufend weitere Verbindlichkeiten entstanden, sodass letztlich die Zahlungsunfähigkeit bzw. die Überschuldung eingestanden werden musste.
Unternehmen wird geschlossen
Das Insolvenzgericht hat nun ein Konkursverfahren eröffnet, ein Antrag auf Sanierung wurde seitens des Unternehmens nicht eingebracht. Der AKV weiß: „Eine Unternehmensfortführung wird nicht angestrebt. Die Insolvenzschuldnerin hat bereits die Zustimmung zur Schließung des schuldnerischen Unternehmens erteilt.“