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Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die Beauty-Sachen.
Die Finanzpolizei hat zahlreiche Präparate und Spritzen sichergestellt.

27-Jährige verdient 1.200 Euro pro Woche – dann klopft Finanzpolizei an

Bereits seit 2025 soll eine 27-jährige Frau in Wien ohne entsprechende Befugnis Beauty-Behandlungen angeboten und durchgeführt haben. Sie wurde wegen Kurpfuscherei angezeigt, Verdacht auf Sozialleistungsbetrug besteht auch.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(259 Wörter)
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Es war eine anonyme Anzeige, die die Finanzpolizei auf die Fährte einer 27-jährigen Frau in Wien brachte. Diese hatte Anfang September eine Kontrolle in einer Wohnung im 21. Bezirk zur Folge. Der Verdacht: In den privaten Räumlichkeiten sollen kosmetische und ärztliche Behandlungen wie die Injektion von Botox, Hyaluron und Fettwegspritzen angeboten und durchgeführt worden sein, berichtet das Finanzministerium nun. Beim Eintreffen der Beamten öffnete eine 27-jährige Russin die Tür, in den Räumlichkeiten waren gerade zwei Kundinnen, die ihre Lippenbehandlungen erhielten.

27-Jährige wegen Kurpfuscherei angezeigt

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Finanzpolizisten unter anderem Botoxpräparate, Hyaluronspritzen, Präparate für Fettwegbehandlungen sowie eine Behandlungsliege sicher. Die Frau meinte, sie hätte alles online gekauft. Es gibt auch Hinweise, dass die Behandlungen selbst an Minderjährigen durchgeführt worden sein sollen, erklärt das Ministerium weiter. Die 27-Jährige wird nun wegen Kurpfuscherei angezeigt, zudem wurde Anzeige wegen des Verdachts auf Sozialleistungsbetrug erstattet, da die Frau während ihrer Tätigkeit unrechtmäßig Notstandshilfe bezogen haben soll. Laut ihren Angaben habe sie täglich mindestens drei Kunden behandelt und so rund 1.200 Euro pro Woche verdient.

Finanzminister Markus Marterbauer zum Fall

Finanzminister Markus Marterbauer stellt klar: „Steuerbetrug untergräbt den Sozialstaat und das Vertrauen in unseren Rechtsstaat. Es geht außerdem zu Lasten derjenigen, die ihren ehrlichen Beitrag leisten. In diesem Fall kommt auch noch das Gesundheitsrisiko für die Kundinnen und Kunden hinzu, wenn Behandlungen ohne ausreichende medizinische Kenntnisse durchgeführt werden.“

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