Gepackte Koffer, verstecktes Werkzeug: Polizei stoppt Einbrecherinnen am Bus-Terminal
Der Versuch, sich nach einer mutmaßlichen Einbruchstour rasch ins Ausland abzusetzen, schlug fehl: Die Wiener Polizei hat zwei Frauen festgenommen, die im großen Stil Altbauwohnungen im Visier hatten.
Ermittlern der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) waren die beiden Tatverdächtigen am 11. September 2026 bei einer Schwerpunktstreife aufgefallen. Die Frauen durchstreiften mehrere Wohngebäude in den Bezirken Wieden, Innere Stadt und Landstraße, versuchten dabei ihre Zusammengehörigkeit zu verschleiern und blickten sich ständig nervös um.
Aufgriff kurz vor der Ausreise
Als die Verdächtigen schließlich in einen Reisebus Richtung Slowakei steigen wollten, schlugen die Beamten des Stadtpolizeikommandos Landstraße zu. Bei der Personendurchsuchung wurden die Polizisten prompt fündig: Im Hosenbund sowie im BH hatten die Frauen professionelles Einbruchswerkzeug versteckt. Spurensicherer konnten das Werkzeug bereits frischen Einbruchsspuren in einem Stiegenhaus auf der Wieden zuordnen.
Verwirrspiel um die Identität
Bei der anschließenden Vernehmung versuchten die Festgenommenen, die Ermittler zu täuschen. Sie führten keine Ausweise bei sich, machten falsche Angaben zum Geburtsdatum und gaben an, noch unmündig zu sein. Um das tatsächliche Alter der Frauen zweifelsfrei zu bestimmen, wurde ein Amtsarzt hinzugezogen. Das Landeskriminalamt Wien (Außenstelle Mitte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.