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/ ©MA49-Lammerhuber
Foto auf 5min.at zeigt einen Grillplatz.
Heißes Thema: Fürs Grillen auf der Donauinsel kassiert die Stadt viel Geld.

Cevapcici-Streit auf Donauinsel: Kein Geld zurück für Hobby-Griller

Bratwürstel, Koteletts und Cevapcici: Das Grillverbot auf der Donauinsel sorgt für Ärger. Jetzt fordert die Volksanwaltschaft die Rückzahlung der Gebühren für jene Wiener, die ihren gebuchten Platz heuer nicht nutzen konnten.

von Bernd Watzka
1 Minute Lesezeit(174 Wörter)
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Ein Grillplatz auf der Donauinsel kostet 45 Euro, jährlich gibt es rund 2.300 Reservierungen. Doch seit 7. Mai darf auf dem beliebten Wiener Freizeitareal wegen Trockenheit nicht gegrillt werden – betroffen sind auch die reservierungspflichtigen Grillplätze.

Picknick statt Grillvergnügen

Bereits bei der Buchung der Grillplatzerl weist die Stadt darauf hin, dass bei einem Grillverbot keine Rückerstattung erfolgt. Begründung: Der Platz könne ja weiterhin für ein Picknick genutzt werden. Volksanwältin Gabriele Schwarz sieht das anders.

Mehr als 100 Beschwerden

Laut Schwarz haben sich bereits 100 enttäuschte Hobby-Griller an die Volksanwaltschaft
gewandt. Wer wegen einer behördlichen Sperre nicht grillen dürfe, habe Anspruch auf eine Rückzahlung der Gebühren, so Schwarz in der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“.

Neues System geplant

Die zuständige MA 45 kündigte bereits Änderungen an. Ab 2027 sollen Grillplätze nur noch quartalsweise reserviert werden können. Doch auch das sieht die Volksanwältin kritisch: Hitzewellen seien schwer vorhersehbar, ein erneutes Grillverbot könne jederzeit wieder für Ärger sorgen.

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