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/ ©Tima Miroshnichenko/Pexels
Foto auf 5min.at zeigt einen Arzt.
Forschende setzen auf neuartige mRNA-Impfstoffe, um die Überlebenschancen bei schwarzem Hautkrebs weiter zu steigern.

Immuntherapie: Höhere Überlebensrate bei Hautkrebs

Mit dem heutigen Start des Hautärztekongresses rückt die Immuntherapie in den Mittelpunkt. Diese zeigt bahnbrechende Erfolge: Die Überlebensrate vieler Patienten konnte deutlich erhöht werden.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(265 Wörter)
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Um die Überlebenschancen bei schwarzem Hautkrebs weiter zu steigern, setzen Forschende auf neuartige mRNA-Impfstoffe. Diese sorgen für einen Durchbruch nach jahrzehntelanger Entwicklung. Der Impfstoff soll bestehende Melanome nicht bekämpfen, sondern Rückfälle verhindern. Der berichtet zuerst der ORF Wien.

Impfung individuell auf betroffene Person zugeschnitten

Dafür wird das Vakzin innerhalb von nur sechs Wochen individuell auf die betroffene Person zugeschnitten, indem Gewebezellen des Tumors analysiert werden, erklärt Christian Posch, Vorstand der Dermatologischen Abteilungen der Kliniken Hietzing und Ottakring. Obwohl sich der Impfstoff derzeit noch in der dritten Phase der klinischen Prüfung befindet, stimmen die bisherigen Ergebnisse optimistisch.

Immuntherapie als Meilenstein

Seit 2011 hat die Immuntherapie die Behandlung des schwarzen Hautkrebses grundlegend verändert und die weitgehend ineffektive Chemotherapie abgelöst. Der Wirkungsmechanismus ist clever: Tumorzellen schützen sich normalerweise vor Abwehrreaktionen des Körpers. Spezielle Antikörper hebeln diesen Schutzmechanismus aus und versetzen das eigene Immunsystem wieder in die Lage, die Krebserkrankung eigenständig zu bekämpfen.

Jeder Zweite ab 60 entwickelt durch langfristige UV-Schädigung weißen Hautkrebs

Das Thema ist hochaktuell: Nahezu jeder zweite Mensch ab 60 Jahren entwickelt durch langfristige UV-Schädigung der Oberhaut weißen Hautkrebs. Als effektivste Vorsorgemaßnahme gilt das Vermeiden jeglicher Rötungen oder extremer Bräune, Sonnenbrände müssen strikt vermieden werden. Auch von künstlicher oder gezielter Bräunung durch Solarien sowie exzessives Sonnenbaden wird dringend abgeraten. Das ist auch Thema auf dem EADV-Kongress im Austria Center Vienna, der von Mittwoch bis Samstag stattfindet und Fachbesuchenden in mehr als 170 Programmpunkten neueste Erkenntnisse der Dermatologie präsentiert.

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