„Nennt mich Mr. Amarillo!“: Tony Christie begeistert Publikum im Portofino
Weltstar Tony Christie wird der heutigen Jugend vielleicht nicht mehr allzu viel bedeuten. Doch wenn man das Wort „Amarillo“ ausspricht, beginnt sogar die jüngere Generation mit einem „Scha-la-la-la-la-la“ mitzusingen.
Wenn die ersten Töne von „Amarillo“ erklingen, stimmen Jung und Alt unverzüglich in das weltbekannte „Scha-la-la-la-la-la“ ein. Erst vor wenigen Tagen – am 24. September 2026 – bewies Weltstar Tony Christie im Wiener Eventlokal Portofino eindrucksvoll, dass echte Musikleidenschaft kein Alter kennt. 5 Minuten hat ihn zum Interview gebeten.
Evergreens weckten Erinnerungen aus der Vergangenheit
Für die ältere Generation besitzen Evergreens eine ganz besondere Magie. Sie lassen Erinnerungen an vergangene Tage aufleben: An die Zeiten, als Schallplatten noch behutsam im Schrank aufbewahrt wurden, um ja keinen Kratzer abzubekommen. Dass diese Musik aber auch im Jahr 2026 noch voller Dynamik steckt, zeigte der Auftritt des britischen Sängers in der Bundeshauptstadt vergangenen Freitag.
83 Jahre und noch keine Spur von Müdigkeit
Im Alter von 83 Jahren präsentierte sich Tony Christie auf der Bühne im Portofino in bemerkenswerter Verfassung. Wer im Vorfeld aufgrund von Berichten über seinen gesundheitlichen Zustand Bedenken hatte, wurde rasch eines Besseren belehrt. Von Altersmüdigkeit oder stimmlichen Einschränkungen war während der gesamten Performance nichts zu spüren. Gemeinsam mit seiner hochkarätigen, deutlich jüngeren Band lieferte der Musikstar eine fulminante Show ab. Der Inhaber des Portofino Wolfgang Pöllmann holt regelmäßig bekannte Künstler nach Wien.
Hit auf Hit und eine Hommage an Sammy Davis Jr.
Christie, der in seiner jahrzehntelangen Karriere weltweit millionenfach Tonträger verkaufte sowie vier Platin- und zwei Gold-Auszeichnungen sammelte, brachte das Publikum zum Tanzen. Seine größten Hit standen lückenlos auf dem Programm.
Die beliebtesten Songs:
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„I Did What I Did for Maria“: Entführte das Publikum augenblicklich in die Blütezeit des britischen Pop-Schlagers.
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„Sweet September“: Sorgte für nostalgische Gänsehautmomente im Saal.
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„Mr. Bojangles“: Als großer Fan von Sammy Davis Jr. erwies Christie seinem Idol die Ehre und pfiff die berühmte Zwischenpassage perfekt live mit.
„Amarillo“ brachte den Saal zum Kochen
Den krönenden Abschluss bildete schließlich die emotionale Zugabe. Als die ersten Akkorde seines Megahits „Is This the Way to Amarillo“ ertönten, gab es für die Gäste kein Halten mehr. Das Eventlokal Portofino stand Kopf, das Publikum tanzte und sang lautstark mit. Ein Konzertabend, der bewies: Tony Christie ist nach wie vor ein Meister seines Fachs.
5 Minuten traf Tony Christie vorab zum Interview
Mit glänzenden Augen verriet Tony Christie bei seiner Ankunft, dass Wien zu seinen absoluten Lieblingsstädten gehöre. Seine Ehefrau Sue, die ihn auf der Reise begleitete, freute sich dabei besonders auf die regionale Küche: Schon beim Boarding sei Christie klar gewesen, dass, wie er sagte, „ein Wiener Restaurant bald zwei Schnitzel weniger auf der Karte stehen haben werde.“
„Wenn ich dieses Lied singe, bin ich im musikalischen Himmel angekommen“
Auch musikalisch zeigte sich der Brite gewohnt nahbar. Auf sein großes Vorbild Sammy Davis Jr. angesprochen, schwärmte er von dessen Klassiker: „Wenn ich das Lied ‚Mr. Bojangles‘ singe, bin ich im musikalischen Himmel angekommen.“ Dass sein eigener Megahit „Amarillo“ mittlerweile nicht nur in englischen, sondern auch in österreichischen Fußballstadien gegrölt wird, überraschte den 83-Jährigen zudem sichtlich.
„Wer meinen Namen vergessen hat, darf ruhig Mr. Amarillo zu mir sagen“
Zum Abschluss bedankte er sich für die stets gastfreundliche Aufnahme in der Bundeshauptstadt und beendete das Gespräch abschließend mit folgendem Satz: „Wenn der eine oder andere meinen Namen vergessen hat, darf er ruhig Mr. Amarillo zu mir sagen.“