30 Minuten nach Anruf verliert Pensionist (88) ein Vermögen
Ein bisher unbekannter Mann hat sich Mittwochnachmittag, am 30. September 2026 gegen 14 Uhr, bei einem 88-jährigen Wiener telefonisch als Polizeibeamter ausgegeben - und schließlich einen großen Schaden verursacht.
Der Unbekannte hatte dem 88-Jährigen, der in Wien-Döbling wohnt, mitgeteilt, dass es hinsichtlich einer von ihm vor längerem erstatteten Anzeige neue Erkenntnisse gebe. Eine ganze Tätergruppe sei dabei festgenommen worden. Bei einer der festgenommenen Personen seien die Kontaktdaten des 88-Jährigen gefunden worden. Zum „Schutz“ vor einem „geplanten“ Überfall müssten die Wertgegenstände vorübergehend sichergestellt und registriert werden, so der Betrüger gegenüber dem Pensionisten.
Unbekannter kommt 30 Minuten später
30 Minuten nach dem Telefonat ist ein unbekannter Mann dann an der Wohnadresse des Geschädigten aufgetaucht und wies sich mittels Polizeiausweis als Beamter aus. In weiterer Folge packte er zahlreiche Schmuckstücke sowie Goldmünzen ein und verließ die Wohnung mit den Wertgegenständen. Laut richtiger Polizei ist bei dem Vorfall ein Schaden in sechsstelliger Höhe entstanden.
Polizei warnt nun
Die Polizei erklärt nun, dass durch ebenjenen Trickbetrug immer wieder besonders ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht werden. Die Methode ist dabei immer die selbe. Die Beamten warnen eben davor und erklären, dass man selbst keine Wertgegenstände zur Verwahrung verlangt. Verdächtige Telefonate sollte man direkt beenden und die 133 wählen.