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/ ©LPD Wien
Am Foto sieht man ein Messer.
Die 21-Jährige soll den Mitarbeiter der Wiener Kinder- und Jugendhilfe über Monate verfolgt und bedroht haben. Bei ihrer Festnahme wurde ein Küchenmesser sichergestellt.

Nach Verlust der Obsorge: 21-Jährige soll Jugendhilfe-Mitarbeiter mit Tod bedroht haben

Über Monate hinweg soll eine 21-Jährige einen Mitarbeiter der Wiener Kinder- und Jugendhilfe verfolgt und bedroht haben. Nach einer erneuten Morddrohung wurde sie festgenommen – bei ihr fanden Polizisten ein Küchenmesser.

von Carolina Jakubovic
1 Minute Lesezeit(216 Wörter)
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Ein Mitarbeiter der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) soll über mehrere Monate hinweg von einer 21-jährigen Frau verfolgt und bedroht worden sein. Laut Polizei soll die bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige dem Mann wiederholt vor seinem Arbeitsort aufgelauert und ihn anschließend verfolgt haben. Auch über Textnachrichten soll sie direkte und indirekte Drohungen ausgesprochen haben.

Erneut verfolgt und mit dem Umbringen bedroht

Am Donnerstag, dem 2. Oktober, soll die 21-Jährige den Mitarbeiter erneut verfolgt haben, nachdem dieser das Amtsgebäude verlassen hatte. Dabei soll sie dem Mann verbal mit dem Umbringen gedroht haben. Polizisten der Polizeiinspektion Rötzergasse konnten die Tatverdächtige schließlich festnehmen. Zuvor soll sie noch kurz versucht haben zu flüchten.

Küchenmesser bei 21-Jähriger gefunden

Bei der anschließenden Personsdurchsuchung stellten die Beamten laut Polizei ein Küchenmesser bei der Frau sicher. Auch gegenüber den Polizisten soll die 21-Jährige weitere Morddrohungen in Bezug auf den Magistratsmitarbeiter ausgesprochen haben. In ihrer Vernehmung zeigte sie sich laut Polizei geständig. Als Motiv gab sie demnach an, den MA-11-Mitarbeiter für den Verlust der Obsorge für ihr Kind verantwortlich zu machen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde die 21-Jährige in eine Justizanstalt gebracht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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