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Leute/Politik
Reportage
Tag der Einsatzkräfte Kärntens 2016 mit LH Peter Kaiser, LHStv.in Beate Prettner, LR Rolf Holub, LR Christian Ragger und LT-Präs. Reinhart Rohr © LPD/ fritzpress

„Tag der Einsatzkräfte“

„Kärnten ist stolz auf euch“

Villach – Ob im Feuer oder im Wasser, hoch am Berg oder tief unter der Erde, auf Straßen oder Schienen – egal welche Unfälle oder Katastrophen zu bewältigen sind – diese Menschen sind immer bereit und stehen jeden Tag im selbstlosen Einsatz für die Allgemeinheit. Und das meistens ohne große Öffentlichkeit. Aber genau die sollte ihnen der „Tag der Einsatzkräfte“, am Samstag 27. Februar 2016, im Congress Center Villach bringen.

„Heute ist ein sehr besonderer Tag und die Möglichkeit, dafür zu danken, was Sie tagtäglich tun und der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass Sie sich in der gleichen Intensität weiter einsetzen werden“, leitet der Landeshauptmann Peter Kaiser ein. Vieles von dem, was geleistet werde, sei heute leider allzu oft selbstverständlich und werde als normal empfunden. Einsatzkräfte seien für alle Situationen da – immer und zu jeder Zeit bereit.

Causa: Flüchtlingsbewegung

„Die Fluchtbewegung hat gezeigt, dass die im Selbstbild heile Welt schnell nicht mehr so heil sein kann“, so Kaiser.  Die Arbeit aller sei großartig und auch die Unterstützung durch andere Organisationen wie beispielsweise Caritas, Hilfswerk oder Diakonie sei hervorzuheben. In der gesamten Causa habe das aufeinander abgestimmte gemeinsame Organisieren sehr gut funktioniert. „Es ist mir ein Anliegen, diesen Tag der Einsatzkräfte zu nutzen, um laut und deutlich Danke zu sagen. Danke auch im Namen Kärntens, Eure Leistungen sind etwas Besonderes und dürfen niemals zur Selbstverständlichkeit werden. Kärnten ist stolz auf Euch“, so der Landeshauptmann.

Seitens der Politik

Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner betonte die Besonderheit von Menschen, die sich freiwillig einbringen: „Das vermittelt Sicherheit und Geborgenheit und für mich ein Gefühl der Heimat – herzlichen Dank dafür.“ Landesrat Rolf Holub dankte allen Einsatzkräften: „Ihr seid das Beste, was wir haben in Kärnten.“ Gerade bei der aktuellen Flüchtlingsbewegung zeige sich ganz deutlich, was Zivilschutz wert sei, betonte Landesrat Christian Ragger.

Viele freiwillige Hundeführer und Hundeführerinnen - © Flitzers

Soziale Organisationen

Kärntens Rot Kreuz-Präsident Peter Ambrozy bezeichnete die Freiwilligkeit als eine der wesentlichsten Grundsätze der Gesellschaft. Heinz Kernjak von der Kärntner Wasserrettung betonte, dass man sich schon längst zu einer Ganz-Jahres-Organisation entwickelt habe. „Es geht um Menschen mit Menschen für Menschen“, sagte Tobias Trattler von den Johannitern Kärnten. Als Vertreter vom Samariterbund Kärnten dankte der Leiter des Rettungsdienstes Christoph Messner für die großartige Arbeit. Michael Grafenauer von der Grubenrettung Kärnten berichtete von der bergmännischen Ausbildung der Mitglieder.

Auch die Wasserrettung wohnte dem „Tag der Einsatzkräfte“ in Villach bei - © fritzpress

Landesleiter Otmar Striednig von der Österreichischen Bergrettung erklärte, dass es bei der Bergrettung keinerlei Nachwuchssorgen gibt.  Andreas Langer von der Österreichischen Höhlenrettung berichtete, dass deren Einsätze immer sehr zeit- und personalintensiv seien. Rudolf Ebner von der Österreichischen Rettungshundebrigade und Franz Blatnik von der Hundestaffel Samariterbund verwiesen auf die immer größer werdende Wichtigkeit ihrer Organisationen. Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler: „Das Bundesheer ist fixer Bestandteil des österreichischen Krisenmanagements und nach den Entwicklungen der letzten Monate ist nun auch jeder von seiner Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dauerhaft überzeugt.“

Rege Teilnahme

Am „Tag der Einsatzkräfte“ teilgenommen haben auch Vertreter der Hilfsorganisationen im Flüchtlingsbereich wie Caritas, Hilfswerk, Diakonie, Muslimische Jugend, Pfadfinder und der Vereins together . Weiters die Straßenbauabteilung des Landes Kärnten mit den Straßenmeistern und Straßenbauamtsleitern sowie die Straßenmeister der ASFINAG.

 

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