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Die "Protestaktion" auf Facebook findet viel Zustimmung
Die "Protestaktion" auf Facebook findet viel Zustimmung © facebook.com

Rasanter "Shitstorm" über Social Media:

GTI-Fans organisieren Protest

Velden – Das GTI-Treffen soll in diesem Jahr, zum 40. Geburtstag des Golf GTI, qualitativ hochwertiger werden. Die GTI-Freunde organisieren derweil eine Gegenbewegung zu den Vorhaben.

Seit 2011 verzeichnet das Treffen am Wörthersee Südufer auch einen Besucherrückgang von 150.000 auf 115.000 im Vorjahr. Dafür kamen immer mehr Gäste zu den unorganisierten „Vortreffen“ und „Nachtreffen“, die sich zu Selbstläufern entwickelten. So gab es für den Tourismus in dieser Zeit dennoch Steigerungen. Bernd Riepan, Bezirkshauptmann von Villach Land machte kürzlich bekannt, dass er verkehrsberuhigende Maßnahmen durchsetzen möchte – von „Temposchwellen“ und „Bannmeilen“ sei die Rede.

Für heuer sollen mehr Parkplätze eingeplant werden… - © 5min

Macht der Sozialen Medien

Speziell diese Vor- und Nachtreffen, bei denen kein Eintritt zu zahlen ist, sind der Gemeinde ein Dorn im Auge. Die soll es in Zukunft nicht mehr geben. Auf die Frage, wie er sie verhindern wolle, konzedierte er allerdings: „Das kann man nicht verhindern.“ Er hofft in diesem Zusammenhang auf die sozialen Medien, in denen sich die entsprechenden Botschaften „von selbst versenden“ sollen. Apropos soziale Medien: Über Facebook entsteht gerade rasant eine Gegenbewegung, die ihren Unmut über die Vorhaben von Bezirkshauptmann und Gemeinde kundtun möchte. Die Veranstaltung „Vor der Temposchwelle 2k16“ drei mal hupen (Start am 28. April, 8 Uhr) hat bereits 1614 Zusagen und 2881 Interessierte Personen (Stand: 23. März 2016)  – das könnte ein lautes Hupkonzert vor der Tankstelle Mischkulnig in Velden werden, vor allem weil die Gruppe ständig weiter wächst.

Was die Polizei dazu sagt

„Die Abgabe von Warnzeichen wie Hupen ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Die Abgabe von Schallzeichen ist verboten, wenn es die Sicherheit des Verkehrs nicht erfordert. Temposchwellen werden jedoch eingesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Daraus ergibt sich, dass das Hupen vor einer Temposchwelle nur um seinen Unmut kundzutun verboten ist und deshalb auch dementsprechend gesetzlich geahndet wird“, so Kontrollinspektor Michael Masaniger. Ein Schwerpunkt der Polizei wird bei der Überwachung dieser Veranstaltung die Vermeidung von störenden Lärm sein, um für die Teilnehmer, die Gäste aber auch für die Anrainer die Lärmbelästigung in einem erträglichen und den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften angepassten Maß zu halten.

GTI-Treffen: Änderungen 2016

Es werden im Ort selbst mehr Parkplätze – zusätzlich 300 bis 350 – geschaffen, damit wieder mehr Autos nach Reifnitz kommen. Die Zahl der Gastronomiestände entlang der Straßen soll reduziert werden, statt dessen soll es für die Schaulustigen mehr Sitzplätze geben. Der Eintrittspreis soll gleich bleiben und die Teilnehmer erhalten ein Gastgeschenk in Form eines Rucksackes. Der Preis für Tagesgäste wird sogar herabgesetzt. Audi, Seat und Skoda sind ausgestiegen, VW als Hauptsponsor bleibt der Gemeinde erhalten. Das sei eine Konzernentscheidung, man wolle den GTI wieder ins Zentrum rücken, erklärte  Perdacher, der die Höhe des VW-Zuschusses nicht nennen wollte. Die Mittel seien aber vertraglich gesichert und damit gleich hoch wie im Vorjahr, so der Bürgermeister. Im Gemeindebudget sind laut seiner Aussage 800.000 Euro für die Veranstaltung veranschlagt, wobei ein Teil durch Eintrittsgelder wieder hereingeholt werden soll.

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