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v.l.n.r.: Nadine Miesenböck (3. Platz), Gerfried Pirker von der KTS-Villach, Siegerin Lena Klement, Thomas Santler von der Brau Union Österreich, Christian Fornara (2. Platz)
v.l.n.r.: Nadine Miesenböck (3. Platz), Gerfried Pirker von der KTS-Villach, Siegerin Lena Klement, Thomas Santler von der Brau Union Österreich, Christian Fornara (2. Platz) © Hannes Krainz

2. Platz für Villach beim Zipfer Zapf Masters 2016

Zweitschönstes Bier wird in Villach gezapft

Villach – 27 Gastronomie- und Hotelleriefachschüler hatten sich nach Bundesländerausscheidungen für das alles entscheidende Bundesfinale am 21. April in Villach qualifiziert. Einen tollen 2. Platz sicherte sich Christian Fornara für die KTS Warmbad-Villach.

Das Ringen um die Stockerlplätze wurde heuer zum Krimi: Dreimal wurde zum Stechen zwischen Platz eins und zwei gerufen. Die Siegerin – Lena Klement aus Behamberg – zapfte in den Augen der erfahrenen Jury aber schlussendlich das perfektere Glas Bier mit der schönsten Schaumkrone. Platz zwei sicherte sich der knapp unterlegene Christian Fornara aus Klagenfurt für die KTS Warmbad-Villach, und auf dem dritten Platz landete Nadine Miesenböck aus Windhaag, die für die HLW Freistadt ins Rennen ging. Damit ging der erste Platz erstmals seit 2012 wieder an eine junge Frau.

Auf den neuen Zipfer Zapf Master wartet nun ein Preis der Extraklasse: ein 3-tägiger Aufenthalt im renommierten 4* Superior Naturhotel Waldklause in Längenfeld Tirol, mit Blick hinter die Kulissen und jeder Menge Action beim Besuch in der Area47. Der Zweit- und die Drittplatzierte darf sich über Tickets für das FM4 Frequency Festival freuen.

Rege Teilnahme

Die Zipfer Zapf Masters wurden ins Leben gerufen, um bei Österreichs Gastronomie-Nachwuchs ein Bewusstsein für gute Zapfqualität zu schaffen. Um „Zipfer Zapf Master“ zu werden, braucht es vor allem zwei Dinge: Ausdauer und kontinuierliche Leistung. Alle österreichischen Gastronomie- und Hotelleriefachschüler waren zum Zapfwettbewerb eingeladen – in schuleigenen Vorrunden wurden seit Ende Dezember die Teilnehmer für das Landesfinale ermittelt. Die jeweils drei Landesbesten zogen nun in das Bundefinale ein. Dass das Thema Zapfqualität bei den Nachwuchszapfern eine große Rolle spielt, zeigt die rege Teilnahme: Mehr als 1.600 junge Zapfer aus rund 50 Schulen waren in die Vorrunden gestartet. Die besten 27 daraus zapften nun vor der hochkarätigen Jury.

Die Juroren waren: Thomas Santler, Biersommelier und Regionaler Verkaufsdirektor der Brau Union Österreich, Erwin Radl, ebenfalls Brau Union Österreich, Artur Wieser, der Wirt aus dem Brauhaus Falkenstein in Lienz, Christian Egger aus dem Lokal Enotega Villach, Marcel Vanic, der Küchenchef aus dem Cuisino Velden und Stefan Sternad, Fachgruppenobmann Gastronomie der Wirtschaftskammer Kärnten.

Die Gastronomen von morgen

Zipfer steht den jungen Bierzapfern mit Rat und Tat zur Seite: Mit ausführlichen Bier- und Zapfschulungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Wettbewerb vorbereitet. Die Zipfer Zapf Masters sind in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Ausbildung der heimischen Gastronomie- und Hotellerieschüler geworden. „Die Teilnehmer von heute sind die Gastronomen von morgen, sie stärken das Bewusstsein um die Bedeutung höchster Zapfqualität“, betont Brau Union Österreich Generaldirektor Markus Liebl.

Österreichische Bierkultur

In Österreich wird seit jeher viel Bier getrunken – und zwar mit Genuss. Laut dem aktuellen Bierkulturbericht, der jedes Jahr von der Brau Union Österreich veröffentlicht wird, legt die Mehrheit der heimischen Biertrinker sehr großen Wert auf ein perfekt gezapftes Bier. Auch die Beratungsqualität ist wichtig, die Bierauswahl wird bewusster getroffen – gewichtige Indizien dafür, dass zentrale Aspekte der Bierkultur in Österreicher immer populärer werden. Österreich gilt als herausragendes Kulturland – auch was den Biergenuss betrifft.

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