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LH Peter Kaiser mit Franz Zewell, Elisabeth Niederer und Hans Ressmann bei der Feier zum 60. Jubiläum von Jugend am Werk
LH Peter Kaiser mit Franz Zewell, Elisabeth Niederer und Hans Ressmann bei der Feier zum 60. Jubiläum von Jugend am Werk © LPD/Eggenberger

Jubiläum

60 Jahre Jugend am Werk

Villach – Der Verein Jugend am Werk (JAW) Kärnten feiert das 60-Jahre-Jubiläum. 10.000 Jugendliche wurden bisher betreut, immer mehr benötigen Unterstützung. Einer der Standorte befindet sich in Villach.

Ziel ist die berufliche und soziale Integration. Heute reichen die Schwerpunkte von Gastronomie bis Medientechnik. Eines ist gleich geblieben, die Idee, die hinter JAW steht: Es sollte und soll Jugendlichen geholfen werden, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden, sodass sie ihr Leben eigenverantwortlich meistern können.

JAW richtet sich heute an Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren, die beim AMS als arbeitsuchend gemeldet sind. Aktuell betreuen 16 Mitarbeiter/nnen 180 junge Menschen an den drei Standorten in Klagenfurt, Villach und Wolfsberg. Hier gibt es Werkstätten zu den Themen Küche/Service/Catering, Tischlerei, Technik, Medientechnik sowie kreatives Design und Kunst. Auch Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Berufsschulvorbereitung, organisierte Praktika in Unternehmen etc. stehen auf dem Programm. Circa 55 Prozent der Teilnehmer/innen können im Anschluss in eine Lehr- oder Arbeitsstelle vermittelt werden. In den vergangenen sechs Jahrzehnten wurden 10.000 junge Menschen von den JAW-Mitarbeiter/innen begleitet.

Bildung und Ausbildung höchste Priorität

Unter den vielen Gratulanten bei der familiär gehaltenen Geburtstagsfeier heute, Mittwoch, fanden sich viele Ehrengäste und Gratulanten ein, unter ihnen auch Landeshauptmann Peter Kaiser, der eine Geburtstagstorte als Geschenk überreichte, Klagenfurts Bürgermeisterin Luise-Maria Mathiaschitz, LAbg. Markus Malle und Wolfsbergs Bgm. Hans-Peter Schlagholz.

Seit 60 Jahren wird bei Jugend am Werk wertvolle Arbeit für Jugendliche ohne Job und gleichzeitig für die Gesellschaft geleistet. „Für mich haben Bildung und Ausbildung junger Menschen höchste Priorität. Sie ist die Grundvoraussetzung für ein eigenständiges, finanziell unabhängiges Leben“, sagte der Landeshauptmann.

LH Peter Kaiser mit Franz Zewell, Elisabeth Niederer, Bgm.in Maria Luise Mathiaschitz und Hans Ressmann bei der Feier zum 60. Jubiläum von Jugend am Werk; - © LPD/Eggenberger

„Manege frei“

Er appellierte an die Jugendlichen, sich viele Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen, auch soziale, dies sei heute unabdingbar. Einrichtungen wie JAW seien enorm wichtig und würden immer wichtiger werden, so Kaiser. Er gratulierte und dankte allen Verantwortlichen, die sich um die Jugend kümmern. JAW arbeite auch sehr erfolgreich, es könne auf eine hohe Vermittlungsrate von über 50 Prozent verweisen. „Ohne diese Einrichtung gebe es sehr viel weniger“, dankte Kaiser und wünschte für die Zukunft „Manege frei“, ganz in Anlehnung an das Motto der Feierstunde, nämlich „Zirkus“. Das Motto stehe für Verbundenheit, Kreativität und Unterhaltung. In diesem Sinn sollten möglichst viele junge Menschen auch weiterhin durch JAW eine Lehr- und Arbeitsstelle finden, so Kaiser.

Wichtigster Partner das AMS

Engster Partner, Auftraggeber und Hauptfinanzier von JAW ist das Arbeitsmarktservice (AMS) Kärnten: „Für mich ist es der wichtigste arbeitsmarktpolitische und gesellschaftliche Auftrag, Jugendarbeitslosigkeit so kurz wie möglich zu halten und im besten Fall zu vermeiden. Daher sehe ich mich in Zusammenarbeit mit unseren engagierten Partnern dafür verantwortlich, Jugendliche bestens auszubilden und in Kärnten zu halten. Denn sie sind auch die Fachkräfte von morgen“, sagte Franz Zewell, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten. Er wies auf den erfreulichen Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit in Kärnten hin und dankte insbesondere dem Land als zentralen Partner bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

„Die Aufgaben der Sozialarbeit haben sich gewandelt“, sagte die Geschäftsführerin dieses „Auffangnetzes“, Elisabeth Niederer. Auch sie betonte, dass in Zukunft JAW noch stärker an Bedeutung gewinnen werde. Ständig sei man bemüht, den Herausforderungen durch neue Konzepte gerecht zu werden.

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